Städteranking 2009: Chemnitz - Platz 35

Städteranking 2009: Chemnitz - Platz 35

Chemnitz belegt mit 93 Punkten Platz 35 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Chemnitz mit 40 Punkten auf Platz 42 und beim Dynamikranking mit 53 Punkten auf Platz 14. Wo Chemnitzs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Chemnitz um 10,2 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 3. Die Einkommensteuerkraft in Chemnitz stieg in den Jahren 2003 bis 2007 um 44,8 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 13,3 Prozent. Platz vier. Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Chemnitz um 17,9 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz elf für Chemnitz.

Niveauranking

65,8 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Chemnitz in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz fünf für Chemnitz. In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 90,0 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Chemnitz positiv. Im Schnitt waren es 78,8 Prozent. Rang zehn. 15,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Chemnitz haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang elf für Chemnitz.

Schwächen

Dynamikranking

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Chemnitz sank von 2003 bis 2008 um 2,7 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 0,9 Prozent. Chemnitz kommt damit auf Rang 49. Chemnitz erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 2,4 Prozent - Rang 43. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Chemnitz um 2,5 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 37 für Chemnitz.

Niveauranking

Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Chemnitz einen Indexwert von 58,3 Punkten. Platz 50 im Städtevergleich. Die Einkommensteuerkraft in Chemnitz belief sich im Jahr 2007 auf 142 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 298 Euro. Damit findet sich Chemnitz auf Rang 48 von 50 wieder. Bei der Arbeitslosenquote belegt Chemnitz Platz 43 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2008 bei 14,6 Prozent. Durchschnittswert: 11,5 Prozent.

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