Städteranking 2009: Dortmund - Platz 42

Städteranking 2009: Dortmund - Platz 42

Dortmund belegt mit 89 Punkten Platz 42 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Dortmund mit 41 Punkten auf Platz 40 und beim Dynamikranking mit 48 Punkten auf Platz 35. Wo Dortmunds Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Dortmund um 1,4 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 14 für Dortmund. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Dortmund von 2003 bis 2008 um 10,4 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz 14. Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Dortmund um 8,3 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 18. Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Dortmund um 13,9 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 21 für Dortmund.

Niveauranking

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Dortmund liegt dieser Hebesatz bei 450 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz 25 für Dortmund.

Schwächen

Dynamikranking

Von 2003 bis 2008 stieg in Dortmund die Zahl der gemeldeten Straftaten um 14,5 Prozent. Bezogen auf 100.000 Einwohner sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 5,8 Prozent. Platz 48. Von 2003 bis 2008 sank die Arbeitslosenquote in Dortmund um 0,6 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 1,9 Prozentpunkte. Rang 40 für Dortmund. In den Jahren 2003 bis 2007 stieg in Dortmund der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,0 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz 37.

Niveauranking

Bei der Arbeitslosenquote belegt Dortmund Platz 45 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2008 bei 15,1 Prozent. Durchschnittswert: 11,5 Prozent. In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 65,0 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Dortmund positiv. Im Schnitt waren es 78,8 Prozent. Rang 44. 22,5 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Dortmund attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Dortmund beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 42.

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