Städteranking 2009: Dresden - Platz 17

Städteranking 2009: Dresden - Platz 17

Dresden belegt mit 99 Punkten Platz 27 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Dresden mit 47 Punkten auf Platz 30 und beim Dynamikranking mit 51 Punkten auf Platz 19. Wo Dresdens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Anzeige

In den Jahren 2004 bis 2008 fiel in Dresden der Anteil privater Schuldner um 0,4 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz zwei zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu. In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Dresden um jährlich 1,7 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz drei von 50. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Dresden stieg von 2003 bis 2008 um 4,7 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 0,9 Prozent. Dresden kommt damit auf Rang 3.

Niveauranking

Die kommunale Investitionsquote von Dresden lag im Jahr 2007 bei 15,0 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 1. 20,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Dresden haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang drei für Dresden. In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 95,1 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Dresden positiv. Im Schnitt waren es 78,8 Prozent. Rang drei.

Schwächen

Dynamikranking

Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Dresden von 2003 bis 2008 um 1,4 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz 49. Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Dresden um 3,9 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 48 für Dresden. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Dresden um 2,0 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 30 für Dresden.

Niveauranking

Die Einkommensteuerkraft in Dresden belief sich im Jahr 2007 auf 156 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 298 Euro. Damit findet sich Dresden auf Rang 44 von 50 wieder. Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Dresden über eine Kaufkraft von 17.386 Euro. Rang 37 bei einem Mittelwert von 18.756 Euro im INSM-WiWo-Ranking. 26,8 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Dresden attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Dresden beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 33.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%