Städteranking 2009: Düsseldorf - Platz 118

Städteranking 2009: Düsseldorf - Platz 118

Düsseldorf belegt mit 118 Punkten Platz vier von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Düsseldorf mit 63 Punkten auf Platz sechs und beim Dynamikranking mit 54 Punkten auf Platz zehn. Wo Düsseldorfs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Düsseldorf verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 1,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Düsseldorf erreicht damit Platz vier. In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Düsseldorf um jährlich 1,2 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz fünf von 50. Düsseldorf erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Zuwachs von 2,0 Prozent - Rang elf. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.

Niveauranking

Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2008 in Düsseldorf einen Wert von 71.232 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 38.171 Euro. Damit kommt Düsseldorf auf Platz 2. Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Düsseldorf über eine Kaufkraft von 22.697 Euro. Rang zwei bei einem Mittelwert von 18.756 Euro im INSM-WiWo-Ranking. Mit einem Pendlersaldo von 27,6 je 100 Einwohner belegt Düsseldorf Rang drei im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte.

Schwächen

Dynamikranking

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Düsseldorf von 2003 bis 2008 um 1,8 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz 42. Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Düsseldorf um 6,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 39. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Düsseldorf um 2,1 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 31 für Düsseldorf.

Niveauranking

Im Jahr 2008 registrierte man in Düsseldorf 12.802 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 39. 13,9 Prozent der über 18-Jährigen in Düsseldorf sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten Städte Deutschlands sind es 12,8 Prozent. Platz 34 für Düsseldorf. 13,1 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Düsseldorf werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 17,6 Prozent. Damit kommt Düsseldorf auf Rang 26 im INSM-WiWo-Ranking.

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