Städteranking 2009: Frankfurt - Platz 8

Städteranking 2009: Frankfurt - Platz 8

Frankfurt belegt mit 112 Punkten Platz acht von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Frankfurt mit 63 Punkten auf Platz sieben und beim Dynamikranking mit 49 Punkten auf Platz 31. Wo Frankfurts Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Frankfurt um jährlich 2,1 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz eins von 50. In der Zeit von 2003 bis 2008 ergibt sich für Frankfurt ein Demografieindex von 130,2 Punkten. Damit belegt Frankfurt Platz 1. Werte über 100 Punkten (Durchschnitt aller 50 Städte) bedeuten: Eine Stadt hat in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche, vergleichsweise günstigere Entwicklung erlebt. Punkt-Werte kleiner als 100 dokumentieren eine relativ ungünstigere demografische Entwicklung. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt. Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Frankfurt von 2003 bis 2008 um 10,5 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz vier.

Niveauranking

Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2008 in Frankfurt einen Wert von 79.748 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 38.171 Euro. Damit kommt Frankfurt auf Platz 1. Mit einem Pendlersaldo von 38,8 je 100 Einwohner belegt Frankfurt Rang eins im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte. 17,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Frankfurt haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang fünf für Frankfurt.

Schwächen

Dynamikranking

Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Frankfurt um 3,4 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 50. Von 2003 bis 2008 sank die Arbeitslosenquote in Frankfurt um 0,1 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 1,9 Prozentpunkte. Rang 47 für Frankfurt. In der Zeit von 2003 bis 2008 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Frankfurt um 1,9 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,0 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 33 für Frankfurt.

Niveauranking

Im Jahr 2008 registrierte man in Frankfurt 15.976 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 50. Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Frankfurt liegt dieser Hebesatz bei 460 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz 39 für Frankfurt. 9,3 Prozent aller Schulabsolventen in Frankfurt sind im Jahr 2007 ohne Hauptschulabschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 8,2 Prozent. Rang 39 für Frankfurt.

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