Städteranking 2009: Freiburg - Platz 17

Städteranking 2009: Freiburg - Platz 17

Freiburg belegt mit 105 Punkten Platz 17 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Freiburg mit 54 Punkten auf Platz 18 und beim Dynamikranking mit 50 Punkten auf Platz 26. Wo Freiburgs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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Freiburg erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Zuwachs von 3,4 Prozent - Rang fünf. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent. Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freiburg verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 1,7 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Freiburg erreicht damit Platz sieben. In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Freiburg um jährlich 1,1 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz sieben von 50.

Niveauranking

7,9 Prozent der über 18-Jährigen in Freiburg sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten Städte Deutschlands sind es 12,8 Prozent. Platz zwei für Freiburg. Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Freiburg liegt dieser Hebesatz bei 400 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz zwei für Freiburg. Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Freiburg einen Indexwert von 125,2 Punkten. Platz vier im Städtevergleich.

Schwächen

Dynamikranking

Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Freiburg um 5,8 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 47 für Freiburg. In den Jahren 2003 bis 2007 stieg in Freiburg der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,9 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz 45. Von 2003 bis 2008 sank die Arbeitslosenquote in Freiburg um 1,4 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 1,9 Prozentpunkte. Rang 31 für Freiburg.

Niveauranking

2008 waren in Freiburg 48,7 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz 48 für Freiburg. In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 70,7 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Freiburg positiv. Im Schnitt waren es 78,8 Prozent. Rang 38. 52,6 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Freiburg in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz 38 für Freiburg.

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