Städteranking 2009: Hagen - Platz 28

Städteranking 2009: Hagen - Platz 28

Hagen belegt mit 98 Punkten Platz 28 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Hagen mit 48 Punkten auf Platz 29 und beim Dynamikranking mit 50 Punkten auf Platz 25. Wo Hagens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Hagen um 20,4 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz fünf für Hagen. Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Hagen um 8,4 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 15. In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Hagen um jährlich 0,6 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz 16 von 50.

Niveauranking

2008 waren in Hagen 59,6 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz fünf für Hagen. Im Jahr 2008 registrierte man in Hagen 8.548 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 9. Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Hagen bei 20.006 Euro. Durchschnitt sind 18.666 Euro. Das ergibt Rang 16 für Hagen.

Schwächen

Dynamikranking

Hagen erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 3,9 Prozent - Rang 50. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent. In den Jahren 2003 bis 2007 stieg in Hagen der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 1,3 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz 48. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Hagen sank von 2003 bis 2008 um 1,7 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 0,9 Prozent. Hagen kommt damit auf Rang 45.

Niveauranking

17,9 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Hagen attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Hagen beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 47. 7,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hagen haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang 46 für Hagen. 49,9 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Hagen in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz 46 für Hagen.

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