Städteranking 2009: Karlsruhe - Platz 6

Städteranking 2009: Karlsruhe - Platz 6

Karlsruhe belegt mit 116 Punkten Platz sechs von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Karlsruhe mit 64 Punkten auf Platz drei und beim Dynamikranking mit 53 Punkten auf Platz 15. Wo Karlsruhes Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Karlsruhe verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 1,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Karlsruhe erreicht damit Platz drei. Karlsruhe erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Zuwachs von 2,9 Prozent - Rang acht. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent. In den Jahren 2003 bis 2007 sank in Karlsruhe der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 2,2 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz neun.

Niveauranking

6,9 Prozent der über 18-Jährigen in Karlsruhe sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten Städte Deutschlands sind es 12,8 Prozent. Platz eins für Karlsruhe. 5,5 Prozent aller Schulabsolventen in Karlsruhe sind im Jahr 2007 ohne Hauptschulabschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 8,2 Prozent. Rang drei für Karlsruhe. Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Karlsruhe liegt dieser Hebesatz bei 410 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz vier für Karlsruhe.

Schwächen

Dynamikranking

In der Zeit von 2003 bis 2008 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Karlsruhe um 1,6 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,0 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 40 für Karlsruhe. Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Karlsruhe um 9,8 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 37 für Karlsruhe. Von 2003 bis 2008 sank in Karlsruhe die Zahl der gemeldeten Straftaten um 3,3 Prozent. Bezogen auf 100.000 Einwohner sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 5,8 Prozent. Platz 30. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Karlsruhe von 2003 bis 2008 um 8,1 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz 28.

Niveauranking

Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2007 in Karlsruhe 2,8 Gästeübernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 2,8 Übernachtungen. Platz 21 für Karlsruhe.

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