Städteranking 2009: Mainz - Platz 21

Städteranking 2009: Mainz - Platz 21

Die Stadt zieht neue Einwohner an und hat die wenigsten Schulabbrecher - jedoch Defizite bei Wirtschaftsdynamik und -freundlichkeit

Mainz belegt mit 103 Punkten Platz 21 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Mainz mit 62 Punkten auf Platz acht und beim Dynamikranking mit 41 Punkten auf Platz 49. Wo Mainz' Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Mainz erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Zuwachs von 6,5 Prozent - Rang 1. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Mainz von 2003 bis 2008 um 11,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz zwei.

In den Jahren 2004 bis 2008 fiel in Mainz der Anteil privater Schuldner um 0,3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz vier zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.

Niveauranking

3,8 Prozent aller Schulabsolventen in Mainz sind im Jahr 2007 ohne Hauptschulabschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 8,2 Prozent. Rang eins für Mainz.

Bei der Arbeitslosenquote belegt Mainz Platz drei im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2008 bei 6,9 Prozent. Durchschnittswert: 11,5 Prozent.

Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Mainz über eine Kaufkraft von 21.562 Euro. Rang vier bei einem Mittelwert von 18.756 Euro im INSM-WiWo-Ranking.

Schwächen

Dynamikranking

Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Mainz um 2,4 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 49 für Mainz.

In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Mainz um jährlich 0,1 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz 45 von 50.

Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Mainz verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 0,8 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Mainz erreicht damit Platz 38.

Niveauranking

Die kommunale Investitionsquote von Mainz lag im Jahr 2007 bei 1,2 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 50.

20,0 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Mainz attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Mainz beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 45.

52,8 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Mainz in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz 35 für Mainz.

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