Städteranking 2009: Mülheim - Platz 11

Städteranking 2009: Mülheim - Platz 11

Überdurchschnittliche Einkommen und Jobversorgung in sicherem Umfeld - jedoch ungünstige Demografie und Probleme mit Schulabbrechern

Mülheim belegt mit 109 Punkten Platz elf von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Mülheim mit 57 Punkten auf Platz 14 und beim Dynamikranking mit 52 Punkten auf Platz 16. Wo Mülheims Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Mülheim um 29,3 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz eins für Mülheim.

Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Mülheim um 9,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 11.

Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Mülheim verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 1,4 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Mülheim erreicht damit Platz zwölf.

Niveauranking

Im Jahr 2008 registrierte man in Mülheim 7.748 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 3.

Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Mülheim bei 22.060 Euro. Durchschnitt sind 18.666 Euro. Das ergibt Rang sechs für Mülheim.

2008 waren in Mülheim 58,5 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz sieben für Mülheim.

Schwächen

Dynamikranking

In den Jahren 2003 bis 2007 stieg in Mülheim der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 2,5 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz 50.

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Mülheim von 2003 bis 2008 um 6,8 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz 49.

In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Mülheim um jährlich 0,1 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz 41 von 50.

Niveauranking

Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Mülheim einen Indexwert von 77,1 Punkten. Platz 46 im Städtevergleich.

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Mülheim liegt dieser Hebesatz bei 470 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz 44 für Mülheim.

Mit einem Pendlersaldo von 1,3 je 100 Einwohner belegt Mülheim Rang 43 im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte.

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