Städteranking 2009: Saarbrücken - Platz 22

Städteranking 2009: Saarbrücken - Platz 22

Silber für die Wirtschaftsdynamik und höchste Einkommenssteigerung - jedoch Einwohner-Schwund

Saarbrücken belegt mit 102 Punkten Platz 22 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Saarbrücken mit 42 Punkten auf Platz 37 und beim Dynamikranking mit 59 Punkten auf Platz zwei. Wo Saarbrückens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Saarbrücken von 2003 bis 2008 um 16,6 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz 1.

Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Saarbrücken um 26,9 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz zwei für Saarbrücken.

In der Zeit von 2003 bis 2008 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Saarbrücken um 2,9 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,0 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz acht für Saarbrücken.

Niveauranking

Mit einem Pendlersaldo von 29,0 je 100 Einwohner belegt Saarbrücken Rang zwei im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte.

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Saarbrücken liegt dieser Hebesatz bei 428 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz zehn für Saarbrücken.

In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 82,5 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Saarbrücken positiv. Im Schnitt waren es 78,8 Prozent. Rang 17.

Schwächen

Dynamikranking

Saarbrücken erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 2,8 Prozent - Rang 46. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.

In den Jahren 2004 bis 2008 stieg in Saarbrücken der Anteil privater Schuldner um 1,6 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 39 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Saarbrücken von 2003 bis 2008 um 0,0 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz 36.

Niveauranking

Im Jahr 2008 registrierte man in Saarbrücken 13.743 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 45.

Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Saarbrücken einen Indexwert von 80,1 Punkten. Platz 44 im Städtevergleich.

Die Einkommensteuerkraft in Saarbrücken belief sich im Jahr 2007 auf 231 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 298 Euro. Damit findet sich Saarbrücken auf Rang 43 von 50 wieder.

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