Städteranking 2009: Wuppertal - Platz 41

Städteranking 2009: Wuppertal - Platz 41

Hohe verfügbare Einkommen - aber sehr große Probleme mit privaten Schulden

Wuppertal belegt mit 89 Punkten Platz 41 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Wuppertal mit 48 Punkten auf Platz 27 und beim Dynamikranking mit 41 Punkten auf Platz 46. Wo Wuppertals Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Wuppertal von 2003 bis 2008 um 12,1 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz sieben.

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Wuppertal von 2003 bis 2008 um 7,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz neun.

Niveauranking

Im Jahr 2008 registrierte man in Wuppertal 8.466 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 6.

Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Wuppertal bei 20.969 Euro. Durchschnitt sind 18.666 Euro. Das ergibt Rang zehn für Wuppertal.

2008 waren in Wuppertal 57,3 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz 14 für Wuppertal.

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Wuppertal liegt dieser Hebesatz bei 440 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz 15 für Wuppertal.

Schwächen

Dynamikranking

In den Jahren 2004 bis 2008 stieg in Wuppertal der Anteil privater Schuldner um 3,8 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 50 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.

Die Einkommensteuerkraft in Wuppertal stieg in den Jahren 2003 bis 2007 um 4,6 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 13,3 Prozent. Platz 46.

Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Wuppertal verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 0,5 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Wuppertal erreicht damit Platz 44.

Niveauranking

18,8 Prozent der über 18-Jährigen in Wuppertal sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten Städte Deutschlands sind es 12,8 Prozent. Platz 50 für Wuppertal.

Mit einem Pendlersaldo von 1,1 je 100 Einwohner belegt Wuppertal Rang 45 im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte.

Die kommunale Investitionsquote von Wuppertal lag im Jahr 2007 bei 3,0 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 43.

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