Städteranking: Osnabrück - Platz 14

Städteranking: Osnabrück - Platz 14

Jobzuwachs und Wirtschaftsfreundlichkeit über Durchschnitt - kommunale Investitionsquote jedoch unter Durchschnitt

Osnabrück belegt mit 107 Punkten Platz 14 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Osnabrück mit 54 Punkten auf Platz 19 und beim Dynamikranking mit 54 Punkten auf Platz 13. Wo Osnabrücks Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

In der Zeit von 2003 bis 2008 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Osnabrück um 3,6 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,0 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz zwei für Osnabrück.

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Osnabrück von 2003 bis 2008 um 9,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz sieben.

Die Einkommensteuerkraft in Osnabrück stieg in den Jahren 2003 bis 2007 um 15,7 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 13,3 Prozent. Platz neun.

Niveauranking

68,9 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Osnabrück in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz zwei für Osnabrück.

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Osnabrück liegt dieser Hebesatz bei 425 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz neun für Osnabrück.

Mit einem Pendlersaldo von 19,6 je 100 Einwohner belegt Osnabrück Rang zehn im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte.

Schwächen

Dynamikranking

In den Jahren 2004 bis 2008 stieg in Osnabrück der Anteil privater Schuldner um 1,3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 34 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.

Osnabrück erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 1,3 Prozent - Rang 34. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.

Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Osnabrück um 7,3 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 29.

Niveauranking

Die kommunale Investitionsquote von Osnabrück lag im Jahr 2007 bei 3,3 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 40.

Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Osnabrück einen Indexwert von 88,6 Punkten. Platz 39 im Städtevergleich.

10,0 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Osnabrück haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang 37 für Osnabrück.

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