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Städtetest 2008: Leben, Arbeit, Zukunft: 50 deutsche Städte im Vergleich

von Bert Losse

Wohlstand, Wachstum, Jobs, Zukunftsperspektiven: Der große Städtetest der WirtschaftsWoche sagt, wo es sich am besten arbeiten und leben lässt. Wo Politik und Verwaltung tüchtig arbeiten. Und wo sich Bürger und Unternehmen am wohlsten fühlen.

Frauenkirche und Rathaus in München. Die bayrische Metropole kann ihren ersten Platz im Wettbewerb der Großstädte verteidigen. Quelle: AP
Frauenkirche und Rathaus in München. Die bayrische Metropole kann ihren ersten Platz im Wettbewerb der Großstädte verteidigen. Quelle: AP

Außerhalb seiner Stadt ist Berthold Tillmann kaum bekannt. Der Mann gehört der CDU an, ist 58 Jahre alt und seit 1999 Oberbürgermeister von Münster. Zweimal haben ihn die 280.000 Einwohner direkt ins Amt gewählt. Seine spartanische Internet-Homepage besteht aus einem knappen Lebenslauf und ein paar Reden, die letzte von November 2007. Er arbeitet in der Klemensstraße 10. Na und?Das Besondere ist: Tillmann regiert die möglicherweise am meisten unterschätzte Stadt Deutschlands. Wenn er bei der Kommunalwahl 2009 wie angekündigt seinen Hut nimmt, tritt sein Nachfolger in ziemlich große Fußstapfen. Münster hat unter Tillmanns Ägide in den vergangenen Jahren eine exzellente Entwicklung durchgemacht.

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Die beschauliche Universitätsstadt kann eine gesunde Sozialstruktur, eine hohe kommunale Investitionsquote und einen erstaunlich stabilen Arbeitsmarkt vorweisen. Die Zahl der Beschäftigten kletterte zwischen 2002 und 2007 um 2,6 Prozent – im Bundesdurchschnitt gab es ein Minus von 2,3 Prozent. Wer hier seinen Job verliert, findet schnell einen neuen – die durchschnittliche Bezugsdauer von Arbeitslosengeld liegt mit 146 Tagen so niedrig wie in kaum einer anderen Großstadt.

Münster profitiert von seiner Funktion als regionales Oberzentrum inmitten von plattem Land, aber auch von seiner guten Wirtschaftsstruktur. Hier gibt es nicht nur acht Hochschulen, 50.000 Studenten und noch mehr Fahrräder, sondern mittlerweile auch mehr Industrie als im nahen Gelsenkirchen – etwa in den Bereichen Chemie, Pharma und Maschinenbau. Gerade erst hat die Stadt ein neues Industriegebiet im Stadtteil Hiltrup erschlossen. „In vielen Bereichen entwickelt sich Münster besser als andere Großstädte. Die Stadt hat offenbar keine wirklichen Schwächen“, sagt Karl Lichtblau, Geschäftsführer der IW Consult GmbH in Köln. 

Lesen Sie weiter, weshalb München den ersten Platz im Städteranking belegt...

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10 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 11.12.2008, 16:13 UhrAnonymer Benutzer: Yo !

    Gute Musik gibt es hier !!

    http://www.youtube.com/watch?v=5WrRgifPqWQ&feature=related

    ;)

    cu

  • 09.09.2008, 20:03 UhrAnonymer Benutzer: Jaques d´ Zack

    @ Stephan Schulze - Wo bleiben Potsdam, Greifswald, Weimar und Jena?

    Da, wo sie hingehören - in der Versenkung.

    Wir lassen in Münster jedenfalls keine Rechtsradikale auf Ausländer rumkloppen und pflegen westfälisches Understatement, statt an preussischer Grossmannsucht zu sterben. Und das trotz Eures Solis, der uns die Kohle aus der Tasche zieht.

    bei uns in Münster wird noch methodisch geplant, hängt statt Hartz iV das Herz an der Stadt und wird für´s Geld noch gearbeitet.

    Aber wie das so ist im Umgang mit dem Osten, den fünf neuen bundesländern:
    Lieber Stephan! ihr werdet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch ein Gesetz beschliessen lassen, wonach in solchen Rankings auch eine Ost- Quote unter den ersten 10 Plätzen eingeführt werden wird... 100% oder mehr, diese Forderungen sind wir hier in NRW von Euch "Vollsteckern" schon gewohnt. Wir hier in NRW sind die mit den maroden Leitungsnetzen, den kaputten Strassen und so... Wir sind ja die, die Euch die Farbe an den Wänden und die blühenden Landschaften bezahlen!

    Unser münsteranersches Erfolgsrezept? bei uns wird auf der Strasse Rad gefahren, nicht in der Politik!

  • 08.09.2008, 05:03 UhrAnonymer Benutzer: nostradame

    Und ist das Lüftchen lau und lind
    Hat's gute Schulen für mein Kind
    Ein Abo für ein Opernhaus ...
    Der erste Schritt für Saus und braus

    Ein Liegeplatz für die Segeljolle
    im nahen Naherholungsraum
    Zwingt grau hinaus und blau hinein
    Ein naher Skilift darfs auch sein.

    Ob nah ist Grünwald oder Schwalzwald
    S'ist netter doch - als nur Asphalt
    Auch blaues Meer ist gar nicht schlecht
    Doch typisch muß es sein und echt.

    Zu Haus ists dann wie in der Kur
    Verkehrsinfrastruktur ?
    Egal - ich steh dann gern auch mal im Stau.
    ist's besser doch als grau in grau.

    Quadratisch - praktisch - gut ?
    Moderner Städtebau bringt Wut.
    in Schönstadt lebt man gern von seinen Zinsen.
    Es lebe die Weisheit ...

    gez. die binsen

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