Städtetest 2010: Methodik: Wie das Ranking zustande kommt

Städtetest 2010: Methodik: Wie das Ranking zustande kommt

von Bert Losse

Der Städtetest ist ein Gemeinschaftsprojekt von WirtschaftsWoche, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und IW Consult Köln.

Die Macher: Der Städtetest ist ein Gemeinschaftsprojekt von WirtschaftsWoche, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und IW Consult Köln.

Die Methodik: Das Ranking umfasst die nach Einwohnerzahl größten 100 kreisfreien Städte. Es setzt sich aus zwei Bereichen zusammen, die je zur Hälfte in die Gesamtwertung einfließen. Das Niveau-Ranking misst die aktuellen Ist- Werte der wichtigsten ökonomischen und sozialen Kennziffern – also etwa die Arbeitslosenquote einer Stadt. Das Dynamik-Ranking hingegen vergleicht die Veränderungsraten der Indikatoren, also etwa die Entwicklung der Arbeitslosenquote (in der Regel von 2004 zu 2009).

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Die Indikatoren: Die Städte traten in insgesamt 92 Einzeldisziplinen gegeneinander an (Niveau: 57, Dynamik: 35). In die Analyse gingen auch die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage bei 4000 Unternehmensvertretern über die Servicequalität der Verwaltung und die Infrastruktur ihrer Stadt ein.

Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, wurden die Einzelindikatoren in vier unterschiedlich gewichtete Kategorien zusammengefasst.

Arbeitsmarkt (Gewichtung: 25 Prozent): Arbeitslosenquote, Arbeitsplatzversorgung, Zahl der BeschäftigtenWohlstand (25 Prozent): Kaufkraft, verfügbare Einkommen, Gemeindeanteil an der Einkommensteuer je EinwohnerWirtschafts- und Sozialstruktur (30 Prozent): unter anderem Gründungsintensität, Insolvenzen, Beschäftigtenanteil in wissensintensiven Branchen, Zahl der Hartz-IV-Empfänger, Beschäftigungsrate von Frauen und Älteren, Kriminalität, Verschuldungsgrad der öffentlichen und privaten Haushalte, Investitionsquote der Kommune, demografische EntwicklungStandortqualität (20 Prozent): unter anderem Produktivität, Gewerbesteuerhebesätze, Arbeitskosten, Zahl der Ingenieure und hoch Qualifizierten, Qualität und Wirtschaftsnähe der Verwaltung, Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur, Gästeübernachtungen, Ausbildungsplatzdichte, Schulabgänger ohne Abschluss

Den Wettbewerb der kreisfreien Städte ergänzt ein neu konzipiertes City-Regionen-Ranking. Dieses untersucht die nach Einwohnerzahl 20 größten zusammenhängenden Wirtschafts- und Arbeitsmarktregionen. Die regionale Abgrenzung erfolgte nach einer ein-schlägigen Analyse der Universität Kassel. Das City-Regionen-Ranking konzentriert sich auf die Bereiche Wohlstand und Arbeitsmarkt (nur Niveaumessung).

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