Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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14 KommentareMein Reden. Diese groß angelegten Programme und Projekte zur Struktur- und Standortförderung bringen nichts. Die großen industrien im Ruhrgebiet sind auch keine Zugpferde mehr für die Region. Es ist wie in fast allen belangen der geschundene Mittelstand, der den Karren aus dem Dreck ziehen bzw. am Laufen halten muss.
Egal ob es un darum geht eine Region zu beflügeln, Abreitsplätze zu schaffen oder einfach nur Geld in die Kassen der Kommunen und Länder zu spülen, der Mittelstand ist das, was unsere Wirtschaft tatsächlich auszeichnet.
ich bin vor ungefähr einem halben Jahr aus beruflichen Gründen aus dem Pott nach Oldenburg gezogen und muss sagen, dass ich diesen Schritt absolut nicht bereut habe. Auch meine Frau hatte nach nur drei initativbewerbungen sofort eine guten Job. Es lebt sich sehr angenehm, der Wohnraum ist erschwinglich, die Jobsituation für gut ausgebildete Leute sehr gut und alles in Allem sehr ruhig und entspannt.
Frankfurt hat die höchste Kriminalitätsrate.
So, und warum wird das nicht erläutert ?
Jeder festgestellte Gesetzesverstoß am Flughafen wird der Stadt angelastet und lässt sie in falschem Licht erscheinen. in Magdeburg, Halle, Oldenburg und Münster landen eben keine Flugzeuge aus Kolumbien mit Drogenschmugglern an bord. So einfach ist das.
Arme-Leute-Gegend
Seht man sich die Position berlins an, darf man annehmen, dass Sarrazin mit seinen Einlassungen so ganz wohl nicht danebenliegt.
ich empfinde es als höchst infantil und beschämend, dass in Germanien für alles und nichts jeden Monat ein neues "Ranking" durch das Dorf gejagt wird. Die Welt ist so komplex das man sie nicht in irgendwelche Ranglisten fassen kann. Man bekommt langsam den Eindruck das wir uns in einer dauerhaften Sportveranstaltung befinden. Außerdem echaufiere ich mich schon seit längerem über unütze Anglizismen, die nur den Sprachfluss stören. würde jemandem ein Zacken aus seiner Neudeutsch Krone brechen wenn man schlich statt Ranking, wenn es schon sein muss, Rangliste sagt. Diese ständige Phallus Vergleiche sind schlicht pubertär.
Der rote Ruhrgebietsfilz behindert jeden Aufschwung; man hat sich zwischen AWO u. Sozialamt, pardon Jobcenter wohlig eingerichtet.
Erst wenn diese Kumpanei unter Genossen u. den grossen Energie/-Montankonzernen aufgebrochen wird, kann frische Luft ins Revier kommen u. ein mittelständischer Neuanfang starten.
Die hohen Arbeitslosenzahlen u. die starke Überalterung wirken dabei bremsend.
Das Ruhrgebiet wurde schon seit den 70ger Jahren gefördert, nur wurde statt in Zukunft in veraltete Strukturen investiert sh. Steinkohlebergbau/-Subventionen.
Diese Milliardenbeträge sind unwiederruflich in die Erde versenkt worden u. fast ohne Wirkung verpufft.
Wenn man sieht was z.b. bayern aus den Subventionsmilliarden gemacht hat so steht das Revier für komplettes wirtschaftliches Versagen u. die dortigen Städte sind zu Recht als Schlusslichter eingruppiert. - Übrigens der bevölkerungsrückgang im Revier steht dem in Ostdeutschland kaum nach; immobilien verlieren stark an Wert, Neuvermietungen brauchen Monate u. in München stehen die Mietinteressenten Schlange für Wohnungen zu 12,5 Eu. pro Qm. !
Malleus Malificarum:
Wieso beschämend? invantil ja; aber das ist in der Medienwelt des 21.Jhd. auch in angelsäsischen Ländern üblich. - Jeder der eine Untersuchung veröffentlicht; erreicht für sein Unternehmen eine gewissse Medienpräsenz die auch als kostenlose Werbung interpretiert werden darf.
Das alte Wettern auf die Anglizismen ist Schnee von gestern; kommen Sie endlich im 21.Jhd. an; die beherschende Weltsprache ist im Augenblick (noch) Englisch. Viele Wörter sind der jüngeren Generation heute geläufig ohne in ein Lexikon zu schauen.
Zu SCHORSCH
Wer sich - wie der Text zeigt - noch nicht einmal hinreichend mittels der deutschen Sprache vermitteln kann, der sollte es mit einer anderen erst überhaupt nicht versuchen.
Wem hilft denn ein Ranking dieser Art? immer wieder dieser blödsinn, Komplexität in irgendwelche Kennzahlen zu drücken, die dann zu irgendeiner Rangfolge führen.
bekanntlich haben Familien andere bedürfnisse bzgl. ihrer Wohnsituation (z.b. Kindergärten, gründe Stadtparks) als junge Menschen (Nachtleben, entschuldigung für dieses Klischee!), Pendler (gute Verkehrs-infrastruktur), Ausländer (internationalität), Singles, Paare, Sportbegeisterte, behinderte, Hundefreunde etc.
Was für den einen Grundvoraussetzung für einen attraktiven Standort ist, kann für den anderen ein absolutes „No-Go!“ sein. Was sagt die Kennzahl? Sie bildet das Mittel und somit ist die Stadt gem. des Rankings für beide ggf. nur ein mittelmäßiger Standort – obwohl tatsächlich für den einen ein Traumstandort und für den anderen der Albtraum.
Und selbst, wenn alle das Gleiche toll fänden: was nützt es, irgendwo in der Peripherie eines Ranking-Siegers zu wohnen mit allen Nachteilen, die der ballungsraum bietet (hohe Preise, viel Verkehr), jedoch ohne einen richtigen Vorteil (wenn die schönen Teile der Stadt von der Wohnung kilometerweit entfernt sind oder die infrastruktur in dem Viertel schlecht ist). Sicherlich kann man in einer „schlechten“ Stadt auch hervorragend wohnen und in einer „tollen“ recht besch…eiden. Was bringt es mir dann zu wissen, dass eine andere Stadt generell viel „besser“ sein soll als die meinige??
Nachhaltige und auch über Rückschläge behinderte Strukturen, entwickeln sich nicht von heute auf morgen und Regionen wie München hätten in ihren bestrebungen und im Wandel nicht zuletzt auch scheitern können, wären sie hierbei nicht bereit gewesen, über den eigenen Schatten zu springen.
Laptop und Lederhose waren nicht der Tradition geschuldet sondern der puren Notwendigkeit und immer begleitet von Grabenkämpfen und Vorbehalten. Hätten sich die bayern konsequent gegen den Wandel gestellt und auf Pfründen bestanden und diese nicht dem Pragmatismus unterworfen, man würde immer noch vom rückständigen Agrarland reden.
An jene, welche sich von Rankings und bestandsaufnahmen in ihrem befindlichkeitenschlaf gestört fühlen, würde ich hier schon einmal die Frage richten wollen, warum sie sich dann überhaupt den blick in ein Wirtschaftsmagazin antun?
bäckerblume und Apothekenumschau stünden dann als weniger emotional erschütternde Alternativen zur Verfügung.
Das Ranking wurde von der iNSM veröffentlicht. Damit ist schon einiges klar. Das Ranking beurteilt die Städte einseitig nach "wirtschaftlicher Dynamik" und "Wohlstand". Dies sind durchaus wichtige indikatoren jedoch verzerrern sie das bild wenn sie alleine für eine "Lebenswerte" Stadt zählen sollen.
Die Studie vernachlässigt soziale Aspekete zu sehr um representativ für den Durchschnittbürger zu sein.
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: München wieder vorn, die Provinz holt auf
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