Frank-Walter Steinmeier soll Bundespräsident werden

Steinmeier soll Bundespräsident werden: "Er ist ein Mann des Ausgleichs"

„Meine Freude auf die Aufgabe ist groß, mein Respekt davor noch größer“: Frank-Walter Steinmeier soll der nächste Bundespräsident werden. Bei der offiziellen Kür zum Kandidaten lobte Merkel Steinmeiers Bodenständigkeit.

Die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD haben Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch als gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten vorgeschlagen. „Frank-Walter Steinmeier ist der richtige Kandidat in dieser Zeit“, sagte Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel bei einem gemeinsamen Auftritt mit CSU-Chef Horst Seehofer, SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel und Steinmeier in Berlin.

Steinmeier werde die Unterstützung vieler Bürger haben. Die Menschen wüssten, dass sie ihm vertrauen könnten, unter anderem wegen dessen Bodenständigkeit und auch dessen Kenntnis der Welt.

Anzeige

Gabriel bedankte sich bei CDU und CSU für die Unterstützung für die Wahl des SPD-Politikers Steinmeier in der Bundesversammlung im Februar 2017 zum Nachfolger von Joachim Gauck. Das sei nicht selbstverständlich, sagte Gabriel an die Adresse von Merkel und Seehofer.

Der bisherige Außenminister sei ein Mann des Ausgleichs und habe eine bedeutende Stimme nach innen und nach außen, sagte der SPD-Vorsitzende. Steinmeier genieße in der Bevölkerung Vertrauen und stehe für Integrität. Dies sei in einer Zeit der Brüche und der Umbrüche nötig. Er werde in diesem Amt Verantwortung für eine liberale und soziale Politik in Deutschland übernehmen.

Steinmeier selbst bezeichnete die Nominierung als große Ehre und Verpflichtung. „Jetzt kommt es auf eine lebendige, auf eine wache politische Kultur an“, sagte der Außenminister. „Daran will ich mit allen zusammenarbeiten über Parteigrenzen hinweg, vor allen Dingen aber auch über soziale Grenzen hinweg. Für eine politische Kultur, in der wir miteinander streiten können, aber respektvoll miteinander umgehen.“

Steinmeier wird Bundespräsident Der Alternativlose

Frank-Walter Steinmeier wird Nachfolger von Joachim Gauck. SPD-Chef Gabriel zeigt bei der Kandidatenkür sein Geschick und führt die Kanzlerin vor – wieder einmal. Dabei hätte der Poker durchaus anders ausgehen können.

Bundespräsidentenwahl: Union will Frank-Walter Steinmeier als Kandidat mittragen. Quelle: imago

Der SPD-Politiker betonte, ein Bundespräsident dürfe kein Vereinfacher, sondern solle ein Mutmacher sein. Es sei eine große Ehre, in stürmischen Zeiten vorgeschlagen zu werden. „Meine Freude auf die Aufgabe ist groß, mein Respekt davor noch größer.“

CSU-Chef Horst Seehofer bezeichnete Steinmeier als sehr gute Wahl. Seehofer sagte, für die CSU sei entscheidend wieder einen „guten Bundespräsidenten für unser Land zu bekommen. Frank-Walter Steinmeier ist dazu sehr gut geeignet, als Mensch, als Politiker.“ Der Außenminister habe national wie international eine große politische Erfahrung. Er stehe für Ruhe und Besonnenheit. „Und er ist ein Mann des Ausgleichs. Dies alles brauchen wir in unserer Zeit besonders stark.“

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%