Steuerpolitik: Merkel schließt Vermögenssteuern aus

Steuerpolitik: Merkel schließt Vermögenssteuern aus

, aktualisiert 19. Mai 2017, 13:46 Uhr
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Die Bundeskanzlerin verteidigte die Politik der „schwarzen Null“.

Quelle:Handelsblatt Online

Während einer Wirtschaftskonferenz verkündete die Bundeskanzlerin, dass es auch in Zukunft keine Vermögenssteuern geben soll. Stattdessen verfolge sie mit ihrer Partei eine steuerliche Forschungsförderung in Deutschland.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat den Unternehmern in Deutschland versprochen, dass es mit ihrer Partei und mit ihr keine Steuern auf Vermögen geben wird. „Mit uns können sie sicher sein, dass es keine Vermögenssteuern geben wird – selbstverständlich“, sagte sie am Freitag in Berlin vor dem Verband „Die Familienunternehmer“. Sie verteidigte zudem die Politik der „schwarzen Null“ und kündigte eine steuerliche Forschungsförderung in Deutschland an.

Zur Debatte um Handel und Protektionismus in der G20 unterstrich Merkel die Auffassung, dass „der freie Welthandel, der offene Handel und Wettbewerb die richtige Antwort ist“ für die Gestaltung der Globalisierung. „Deshalb setzen wir uns gegen protektonische Tendenzen zur Wehr und versuchen einen regelbasierten und offenen Handel zu forcieren“, ergänzte sie. Hier stehe der Abschluss eines solchen Handelsabkommens mit Japan auf der Tagesordnung. Den Briten sagte sie mit Blick auf die Brexit-Verhandlungen einen „fairen Umgang“ zu. Sie fügte aber hinzu: „Natürlich hat das Ausscheiden aus der EU einen Preis“.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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