Kommentare zu: Wie das Finanzamt die Krise verschärft

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

25 Kommentare
  • 26.03.2009, 09:25 UhrAnonymer Benutzer: Ulrich

    Wie kann man auch schon von deutschen Politikern erwarten, dass sie von Wirtschaft Ahnung haben. Es ist ja gerade das deutsche Qualitätsmerkmal in der Politik das der jeweilige Minister möglichst nichts von dem was er ausführen soll versteht. Gesundheitsministerin - Sonderschullehrerin, Wirtschaftsminister - Jurist und so weiter. Von dem was man ist was zu verstehen in dieser Regierung undenkbar.

  • 26.03.2009, 09:37 UhrAnonymer Benutzer: Ulrich

    Man sollte endlich einsehen, dass die Ausbildung zum Lehrer (größte Teil der in der Politik tätigen Personen) oder zum Physiker (einem mehr oder weniger rein theoretischem Fach) für die meisten anderen berufe eben nicht ausreicht.

  • 26.03.2009, 09:53 UhrAnonymer Benutzer: fachmann

    danke wiwo für diesen artikel!
    in fachkreisen wird schon seit jahren der kopf geschüttelt. bürokratische monster wie die zinsschranke oder die neue gewerbesteuerberechnung sind der versuch mit §§ was zu steuern, was kaum gesteuert werden kann. dem beispiel der umsatzsteuer (u.a. durch sollversteuerung), die unternehmer unter generallverdacht der steuerhinterziehung zu stellen (karusellgeschäfte einiger "gangster"), wurde auch bei anderen steuern gefolgt. der größte witz ist das dann auch noch als bürokratieabbau zu feiern.
    die gesetzesänderungen sind seit jahren handwerklich mies und kurzsichtig ohnes gleichen.

  • 26.03.2009, 10:32 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Durch einige wenige Weisungen an die Finanzämter und mit geringsten bürokratischen Aufwand könnte hier der Staat notleidenden betrieben helfen. Stattdessen werden immer neue und kompliziertere maßnahmen-Pakete beschlossen, die dann auch wiederum nur bestimmten branchen (z.b. banken, autoindustrie) zur Verfügung stehen. Schluß mit dem Lobbyismus! Hilfe für alle, die Not leiden. Und das geht am schnellsten und einfachsten über die Finanzämter.

  • 26.03.2009, 10:44 UhrAnonymer Benutzer: Exitus

    Lehrer führen die ersatzlos zu streichenden beamten. Lehrer sind immer überlastet (trotz der meisten ferien aller berufsgruppen); sind schon erledigt, kaum dass sie vor einer Klasse stehen; warten ab diesem Zeitpunkt nur auf ihre Pension und lassen ihren Frust in der Regel an Schwächeren aus. Weibliche Lehrerinnen werden in der Masse sofort schwanger, wenn sie ins Lehramt berufen wurden. Lehrer stehen in der Hirarchie unter dem Einzeller. Wer nichts kann, lehrt es.
    beamte und Manager sind ab sofort ausschliesslich nach Erfolg zu besolden, wobei das beamtentum sofort ersatzlos gestrichen gehört. Und hoffentlich wählt keiner mehr diese bescheuerte Regierung.

  • 26.03.2009, 12:13 UhrAnonymer Benutzer: Selbständig

    bedauerlich ist nur, das immer erst eine Krise kommen muss.
    Alles auf den Prüfstand und abschaffen. Zwangs iHK beiträge, überzogene GEZ Gebühren für Firmenwagen, sündhaft teure Zwangsbilanzierung (wird doch nur gelocht und abgeheftet), 1 % Neidregelung für KFZ, überzogene Sozialabgaben, und vieles mehr. Mir wird schlecht wenn ich sehe wer, von uns als Kleinbetrieb, alles mit durchgefüttert wird. Wenn der ganze Mist reduziert wird, wäre auch Luft für bessere Entlohnung!

  • 26.03.2009, 12:25 UhrAnonymer Benutzer: dl-ein-wintermaerchen

    Als geschäftsführender Gesellschafter habe ich viele leidvolle Erfahrungen mit der Finanzverwaltung bisher erleben dürfen. Die Vorauszahlungen für zwei Jahre an Gewerbe- und Umsatzsteuer, die Umsatzsteuervorauszahlungen und die USt-Zahlungen nach Rechnungsstellunen und nicht nach Zahlungseingang usw. sind ein Desaster für unser Land. Der Artikel trifft genau ins Schwarze, es ist immer wieder gut mal in der WiWo die Wahrheit zu lesen und den internationalen Vergleich heranzuziehen. Die Schreiben der Finanzämter beinhalten immer eine Drohung, die Wortlaute verschärfen sich ständig. Aber die Staatsinstitutionen behalten Gelder, wie Umsatzsteuererstattungen die nach bilanz ausgewiesen sind über ein Jahr und länger in ihren Kassen. Da ist unsere Liquidität irgendwo versumpft und wird regelrech verfressen.
    Weder die eine noch die ander große Volkspartei ist hier wirtschaftsfreundlich, es werden nur Sprüche geklopft und hintenrum die Unternehmen abgezockt. Und dann gehts weiter, man wird geblitz, kontrolliert und ausspioniert, übeprüft und mit sinnlosen Statistiken überhäuft bis ins Fahrtenbuch hinein gepeinigt.
    Wenn das so weiter geht, dann kann man sich als Deutscher nicht mal mehr ins Ausland trauen.

  • 26.03.2009, 12:35 UhrAnonymer Benutzer: surfi

    Die neue Erbschaftssteuer wirkt doch auch kontraproduktiv.
    Muss eine Firma Mitarbeiter in dieser Krise entlassen, wird die Erbschaftssteuer dann auch noch fällig.

  • 26.03.2009, 12:49 UhrAnonymer Benutzer: Watz

    Leider ist es so! Die Unternehmer sind die DEPPEN der Nation!
    ich meine nicht die Zumwinkels und Ackermänner, nein es sind die Handwerker, Selbständige bis hinauf zu den Mittelständler der Größe von Würth. Das sind diejenigen die den Staat finanzieren, die jeden Tag 12-16 Std. ackern und sich fragen für was mache ich das eigentlich. ich könnte ja auch im Glashaus bei einem Großkonzern sitzen und hätte den gleichen Verdienst, einen schicken Firmenwagen ohne diesen Ärger mit den Ämtern und habe noch dazu 6 Wochen Urlaub.
    Weil, bei den Großkonzernen, sei es Daimler, VW oder die Telekom traut sich ein betriebsprüfer nicht die große Lippe zu riskieren und zusammen mit der Steuerfahndung die Leute zu erpressen.
    Das machen die nur mit den Kleinen (Original-Aussage eines Steuerfahnders)! Vorsicht!!!
    Das ganze System deutsche Steuer, gehört auf den Kopf gestellt und endlich mal zusammengestrichen. 90% aller Gesetze und Verordnungen braucht man nicht. Das dient nur der Erpressung der Leistungsträger in diesem Land und nichts anderes!
    Zusammenstreichen und dann kann man auch dieses beamtenpack das auf diesen Paragraphen herumreitet zum Teufel jagen!

  • 26.03.2009, 13:20 UhrAnonymer Benutzer: AG kaufen

    Einkauf einer CH AG (50000 sfr - Pelias AG) und dann die Mehrwertsteuer bezahlen, wenn die ausgestellte Rechnung vom Kunden beglichen ist.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...
weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.