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Steuerschätzer: Steuereinnahmen sinken bis 2017 um 13 Milliarden Euro

Die Steuerschätzer haben ihre Prognose für die kommenden Jahre nach unten korrigiert: Bis 2017 muss der Bund wohl mit 13 Milliarden Euro weniger auskommen. Schuld daran ist aber nicht nur die schwache Konjunktur.

Außergewöhnliche Belastungen

Im Mantelbogen für die Einkommensteuererklärung können sogenannte außergewöhnliche Belastungen eingetragen werden, die die Steuerlast senken. Was genau als solche Belastung gilt, ist im Steuergesetz nicht klar abgegrenzt. „Wie der Name schon sagt, müssen es aber finanzielle Belastungen sein, die besonders sind und nicht jeden Steuerzahler betreffen“, sagt Wolfgang Wawro, Steuerberater und Vorstandsmitglied des Deutschen Steuerberaterverbandes. Einige Beispiele werden in dem Formular des Finanzamts genannt.

Bild: dpa

Bund, Länder und Gemeinden müssen bis zum Jahr 2017 voraussichtlich mit rund 13 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als bisher geplant. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen der Steuerschätzer.

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Danach ist allein für dieses Jahr im Vergleich zur letzten Steuerschätzung mit Mindereinnahmen von fast drei Milliarden Euro zu rechnen. Aber nur ein kleinerer Teil der Ausfälle sei Folge der schwächeren Konjunktur. Der Rest ergibt sich aus Rechtsänderungen. Dieser Trend setzt sich in den Folgejahren fort.

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Trotz der Ausfälle werden die Einnahmen für den Staat aber weiter kräftig steigen - nur eben etwas langsamer als noch im Herbst geschätzt. Im Jahr 2017 dürfte der Staat dem Vernehmen nach rund 704 Milliarden Euro Steuern einnehmen. Das wären etwa 100 Milliarden Euro mehr als 2012. Die endgültigen Zahlen der Steuerschätzer sollten am Mittwochnachmittag vorgestellt werden.

Für 2014 rechnen die Experten dem Vernehmen nach mit Mindereinnahmen gegenüber der Herbst-Steuerschätzung von fast vier Milliarden Euro. In den Folgejahren könnten sich die Ausfälle auf jeweils gut zwei Milliarden Euro belaufen.

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