Steuerschlupfloch: Finanzminister wollen Steuertricks bei großen Immobiliendeals bekämpfen

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Die Steuerlücke bei Immobiliengeschäften soll geschlossen werden.

von Christian Ramthun

Die Länderfinanzminister wollen eine Steuerlücke schließen, wodurch  Unternehmen bei Immobiliengeschäften keine Grunderwerbsteuer zahlen.

Der Steuerschaden beläuft sich bundesweit auf bis zu eine Milliarde Euro jährlich, berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf Zahlen der Finanzministerkonferenz. Bei dem Steuertrick verzichten die Unternehmen darauf, Immobilien ganz zu verkaufen, und übertragen statt dessen Geschäftsanteile von bis zu 94,9 Prozent. Erst ab 95 Prozent Eigentümerwechsel gilt eine Immobilie als übertragen und erst dann wird Grunderwerbsteuer fällig. Durch ein Schließen der Steuerlücke könnten die Länder „die Grunderwerbsteuer insgesamt senken“, erklärt der Vorsitzende der Finanzministerkonferenz, Thomas Schäfer aus Hessen. Nach Informationen der WirtschaftsWoche tun sich die Länder bisher mit einer Lösung schwer. Ein Vorschlag des Bundesfinanzministeriums lautet, die Grunderwerbsteuer allein an den  Kapitalkosten zu orientieren und nicht am  Rechtsträgerwechsel festzumachen. Dagegen haben jedoch die Länderminister Einwände, da Kapitalverkehrssteuern grundsätzlich dem Bund zufallen, die Grunderwerbsteuer bisher aber den Ländern zusteht.

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