Strom: Energiekosten setzen Geringverdienern zu

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Auch im Jahr 2012 werden viele Verbraucher in Deutschland für Energie wieder tiefer in die Tasche greifen müssen

von Cordula Tutt

Geringverdiener geben wegen der steigenden Preise für Strom und Heizöl inzwischen mehr als ein Zehntel ihres Einkommens für Energie aus.

Nach Berechnungen der Wirtschaftswoche geben Geringverdiener in diesem Jahr voraussichtlich mehr als zwölf Prozent ihres Nettoeinkommens für Strom und Heizöl aus. 2009 waren es noch neun Prozent. Zählt man noch durchschnittliche Spritkosten einer Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern hinzu, gehen 20 Prozent der Einkünfte für Energie drauf.

Drei Jahre zuvor waren es noch 15 Prozent. Angenommen wurde ein Nettoeinkommen von 25.000 Euro für eine Geringverdiener-Familie und durchschnittliche Verbrauchswerte für einen Vier-Personen-Haushalt. Die Berechnungen basieren auf Daten des Energie-Vergleichsportals Verivox, des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes und des ADAC.

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Bei einer vierköpfigen Familie mit einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von rund 35.000 Euro im Jahr schlagen die Ausgaben für Strom und Heizöl aktuell mit rund neun Prozent zu Buche. Das ist allerdings ebenfalls deutlich mehr als 2009 mit noch gut sechs Prozent der Nettoeinkünfte. Zählt man auch hier die durchschnittlichen Ausgaben einer Familie für Super-Sprit hinzu, ist das Familienbudget mit 14 Prozent belastet. 2009 lag der Wert bei elf Prozent.

Inzwischen warnen Verbraucherschützer vor Energiearmut. Im angelsächsischen Raum werden Verbraucher als energiearm bezeichnet, wenn sie mehr als zehn Prozent ihrer Nettoeinkünfte für Strom und Heizung aufwenden müssen.

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