Stromhandel: EU will Stromhandel strenger überwachen

Stromhandel: EU will Stromhandel strenger überwachen

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Ein Mitarbeiter der Leipziger Strombörse EEX.

EU-Binnenmarkt-Kommissar Charlie McCreevy will den Stromhandel strenger überwachen und hat die Gruppe der Europäischen Stromregulierer (ERGEG) und das Komitee der Europäischen Wertpapierregulierer (CESR) aufgefordert, Regeln für den Stromhandel auszuarbeiten.

Bei den Stromregulierern leitet der Vizepräsident der Bundesnetzagentur, Johannes Kindler, die zuständige Arbeitsgruppe, die bis Ende Mai erste Vorschläge entwickeln soll. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, will die Gruppe prüfen, ob die Handelsdaten der Strombörsen automatisch an die Finanzaufsicht weitergeleitet werden sollten und ob die Vorschriften zur Datenspeicherung an die EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid angepasst werden müssten.

Die Energieregulierer sehen McCreevys Mifid-Plan skeptisch.  Die Energieregulierer sehen McCreevys Mifid-Plan skeptisch.„Diese Richtlinie“, heißt es aus einer Regulierungsbehörde, „ist sehr bankenspezifisch und passt nicht zu unserer Branche.“  McCreevy hatte den kommissionsinternen Machtkampf gegen seinen Kollegen, Energiekommissar Andris Priebalgs, gewonnen und das Thema an sich gezogen.

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