ThemaEnergiewende

alles zum Thema

Kommentare zu: Alle wollen beim Strompreis bremsen - wäre da nicht die Wahl

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

4 Kommentare
  • 14.02.2013, 18:01 Uhrzarromanowski

    Sollten die staatlich abgesegneten Förderungen der Bestandsanlagen, plötzlich gekappt oder mit einem einmaligen Solizuschlag reduziert werden, ist der Vetrauensschutz nicht mehr gewährleistet. Ein verfassungswidriger Vorgang der praktisch Betrug und Teilenteignung an ca. 1 Million privaten Solar-Investoren bedeutet, würde ein Klageflut mit außenpolitischen Konsequenzen in die Zuverlässigkeit deutscher Regierungen nach sich ziehen. Investoren erst ins Solar-Boot holen, mit dem EEG-Gesetz anlocken und nach ein paar Jahren diese Investoren und deren Mitarbeiter in die Insolvenz und Arbeitslosigkeit treiben - skandalös und einer Demokratie einfach unwürdig. Als Nebeneffekt könnten die faktischen "Enteigner", wie Altmeier, Rösler und Konsorten nicht mehr ruhig schlafen, davon muß man ausgehen, denn hier geht sehr oft auch um Existenzen oder die Altersvorsorge von privaten Investoren und da könnten im Einzelfall leicht die Sicherungen durchknallen. Eine faktische Enteigung der Investoren durch den Staat würde erstmals den Offenbahrungseid deutscher Wirtschafts- und Umweltpolitk für die ganze Welt sichtbar machen und einen Exodus von Know How und Kapital-Vermögen des deutschen Mittelstands und ausländischen Investoren ins Ausland auslösen, FDP und CDU müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht die eigenen Stammwähler aus dem Land treiben.

  • 14.02.2013, 19:57 Uhrln-von-e

    Die Ursache der Kostenexplosion ist klar.
    24 Mrd an EEG-Subventionen werden allein in 2013 fließen. Abgemildert von Erlösen an der Strombörse von max. 3 Mrd.
    Rund 500 Twh braucht Deutschland im Jahr. 75 Twh sind von der EEG-Umlage ausgenommen (davon 55 Twh durch Rotgrün). Also werden die 21 Mrd auf rund 400 Twh verteilt. Das ergibt dann 5,25 + Mwst, also rund 6,25 an Mehrkosten pro Kwh. Ein Vierpersonenhaushalt liegt laut stat. Bundesamt bei 4500 Kwh, zahlt also 280 Euro für die Solarplatten auf dem Dach der Villa seines Zahnarztes.
    Pro Jahr.
    Dazu kommen noch weitere Kosten. Nur ca. 25% des erneuerbaren Stroms können im Inland auch genutzt werden, weitere 20% werden ins Ausland exportiert. Der Rest wird vernichtet, was auch wieder Geld kostet. Es ist aber nicht so schlimm. So 1-2 Mrd. fallen an Vernichtungskosten an. Maximal ein halber Cent pro Kwh.
    Dann ist der Haushalt bei EUR 300. Wenn wieder das Ammenmärchen von den monopolprofitgiermaximalen Großversorgern heruntergeleiert wird: Die "Erneuerbaren" kosten inzwischen mehr als die gesamte konventionelle Stromversorgung. Das Hauptproblem ist, dass volatiler Strom nach Wetterlage nur eingeschränkt genutzt werden kann. Er muss zwingend zwischengespeichert werden. Und es gibt dafür nur eine Technik die wirtschaftlich und technisch machbar ist: die Produktion von Methan (das ist ungefähr Erdgas). Netz und Speicher sind schon da. Gottseidank ist der Erdgaspreis im Artikel
    ein bißchen falsch. Privatleute zahlen für die Kwh Erdgas 7-8 Cent, Großverbraucher um die 5 Cent. Das Methan, das ein Windrad erzeugt, kommt so auf 17 Cent/Kwh. Wir bräuchten also einen Gaspfenning. Wäre immer noch sinnvoller als wegschmeißen. So wie jetzt.

  • 14.02.2013, 20:21 UhrStrompreis

    Da wird uns mal wieder ein armseliges Politiker-Schauspiel vorgeführt. Jetzt, kurz vor der Wahl, will man den Strompreis bremsen. Da muss man sich zuerst mal fragen, wer denn für die Preisgestaltung verantwortlich ist.
    Dieser Aktionismus erinnert mich irgendwie an einen Brandstifter, der sich beim Löschen besonders hervortun will.

  • 15.02.2013, 10:32 UhrprivateDachanlage

    Als der Tsunami über Fokushima rollte und eine seit Tschernobyl leider sehr gut vorstellbare Katastrophe auslöste, war ich schockiert.
    Ich war auch über den durch Fr. Dr. Merkel initierten ungeplanten Atomausstieg und die Aussagen zu den Folgen für die Strompreise erschüttert. Wer das geglaubt hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Seit diesr Zeit gehöre ich mit meiner Dachsolaranlage zu den Profiteuren des EEG, so hat es zumindest den Anschein.
    Zu den Fakten. Auch mich treffen Srompreiserhöhungen. Seit der letzten Erhöhungswelle zahle ich nur 25,74 C/kWh (bei einem sehr hohen Gundpreis), für meinen gelieferten Strom bekomme ich gut 28 C/kWh. Meine Investition führt dazu, dass ich rund 1.400 kWh weniger beziehen musste. Ich rechne damit, dass ich meine Investition nach ca. 9 Jahren wieder zurück habe. In der Industrie wird man bei enem ROI > 2 Jahren in aller Regel heutzutage eher ausgelacht, will sagen die Investition wird nicht getätigt.
    Eine Verletzung des Vertrauensschutz wird umgehend zu einer Klage führen, siehe Spanien.
    Falls der Strom von privaten Dachanlagen nicht mehr gewollt ist, sollten wir Profiteure darüber nachdenken, uns abzusprechen und an bestimmten sonnigen Tagen unsere Anlagen zu "Wartungszwecken" koordiniert und gleichzeitig vom Netz zu nehmen. Mal sehn, ob das Licht ausgeht.

weitere Fotostrecken

Blogs

Chinesen-Plage in Hongkong
Chinesen-Plage in Hongkong

Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

    Folgen Sie uns im Social Web

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.