Studentenwerk: Bafög-Erhöhung um 7,5 Prozent gefordert

Studentenwerk: Bafög-Erhöhung um 7,5 Prozent gefordert

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Nach einem Bericht des Deutschen Studentenwerks wurden im Wintersemester 2012/2013 bundesweit rund 424 000 Studenten gefördert.

Seit fast vier Jahren hat sich beim Bafög nichts getan. Das Deutsche Studentenwerk sieht dringenden Handlungsbedarf und verweist auf den Koalitionsvertrag.

Die Bafög-Sätze müssen aus Sicht des Deutschen Studentenwerks um mindestens 7,5 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig sollten die Elternfreibeträge um mindestens 10 Prozent steigen, forderte Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde zum Auftakt des Jahrestreffens der Bafög-Verantwortlichen aller Studentenwerke am Mittwoch in Oldenburg. Nach vier Jahren Stillstand müssten Bund und Länder rasch zu einer Einigung kommen.

Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) unterstützt der deutsche Staat junge Menschen, die sich ein Studium nicht oder nur schwer leisten können. Seit 2010 beträgt der maximale Fördersatz 670 Euro im Monat. Bafög wird in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zinsloses Darlehen gezahlt. Der Bund übernimmt dabei 65 Prozent der Kosten, die Länder zahlen 35 Prozent. Die Förderungsanträge werden in fast allen Bundesländern von den Studentenwerken bearbeitet.

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Die Erhöhung der Bafög-Sätze und Elternfreibeträge sei nötig, um zumindest die Entwicklung der Preise und Einkommen seit 2010 auszugleichen, erklärte Meyer auf der Heyde.

Nach einem Bericht des Deutschen Studentenwerks wurden im Wintersemester 2012/2013 bundesweit rund 424 000 Studenten gefördert. 38 Prozent davon erhielten den Höchstsatz von 670 Euro. Die durchschnittliche Fördersumme lag im Jahr 2012 bei 448 Euro pro Monat.

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