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Studie: Grüne und FDP stellen die meisten Schwarzarbeiter

Die Anhänger von Grünen und FDP arbeiten am häufigsten schwarz, während die Anhänger von Linken und Union mit Abstand den geringsten Anteil an Schwarzarbeitern stellen.

Zoll-Razzia gegen Quelle: dpa
Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit Quelle: dpa

Das ist das Ergebnis von Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln auf Basis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid aus dem Jahr 2007. Demnach haben 33,3 Prozent der Grünen-Wähler und 26,7 Prozent der FDP-Anhänger im vorvergangenen Jahr am Fiskus vorbei gearbeitet.

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Bei den SPD-Wählern liegt die Quote bei 22 Prozent, bei den Linken nur bei 17,9 Prozent. Besonders gesetzestreu sind die Wähler der Union: Bei ihnen erreicht der Anteil der Schwarzarbeiter nur 13,6 Prozent.

Enger zusammen rücken die Parteien bei der Frage, wer am häufigsten Schwarzarbeit in Auftrag gibt. Am stärksten machen dies die Wähler der SPD: 38,1 Prozent gaben zu, Schwarzarbeiter beschäftigt zu haben. Es folgen die Grünen-Anhänger (37,5%) und FPD-Wähler (34,7%). Mit Abstand folgen wiederum Union (29,2%) und Linke (25,6%).

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 22.05.2008, 17:49 Uhrg_euklid

    in dieser Gesellschaft benötigt es keine Kommentare zu solchen Praktiken sondern ehrliche Menschen.
    Vorbilder für die Jugend.
    Angefangen im Elternhaus über die Schule bis hin zur Politik!
    Schade um jedes Wort!
    Wenn ich zu jeder Ungerechtigkeit kommentiere würde, liefe mir langsam die Galle über!

  • 21.05.2008, 13:58 UhrKelgin

    Mit dieser Umfrage ist es so eine Sache. SPD-Anhänger sind überwiegend "kleine Leute". Die können sich keinen Tünchner leisten. Natürlich hilft dann ein nachbar aus.
    Auf dem Land gibt es ganze Dörfer und Marktgemeinden, wo die Rohbauten und noch einiges andere von Eigenheimen in Nachbarschaftshilfe erstellt werden.
    Würde man das rigoros unterbinden, könnte sich die Hälfte dieser Leute kein Eigenheim leisten.
    Und diejenigen, die "schwarz" arbeiten, sind oft auch Menschen mit Problemen. ich kenne Leute, die an hohen Scheidungskosten (Alimentezahlungen) belastet sind. Ohne diese Nebeneinnahmen könnten sie ihr Haus nicht halten. Wer kann für 1.600 netto ein Haus halten (Monatsbelastung 250 €), täglich 30 km zur Arbeit fahren, 700 € Alimente "abdrücken". Diesen Fall würde ich so bewerten: Es ist eine Art soziale "Notwehr". Dieser zahlt wenigstens seine Alimente.
    ich kenne einen reichen Geschäftsmann. 5 uneheliche Kinder von 5 verschiedenen Damen. Für keines zahlt er. Wer zahlt? Letzten Endes in diesem Fall die Allgemeinheit, d. h. wir alle.
    Was ist also besser?

  • 19.05.2008, 20:33 Uhrjo

    Was für eine objektive Überschrift...

    ...wenn ich den Abstand Grüne-FDP = 33,3-26,7= 6,6% mit dem Abstand FDP-SPD = 4,7% vergleiche. Die Überschrift sollte demnach korrekterweise lauten: "Grüne stellen die meisten Schwarzarbeiter".

    Was im Übrigen auch nicht verwunderlich ist - im kreativen Zurechtbiegen von Werten waren diese Damen und Herren schon immer spitze...

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