Transparenzregeln: Gebühren an Geldautomaten könnten weiter sinken

24. Dezember 2012, aktualisiert 24. Dezember 2012, 14:45 Uhr
Da die Verbraucher nun vergleichen können, entscheiden sich viele bei zu hohen Gebühren für einen anderen Automaten. Quelle: dpaBild vergrößern
Da die Verbraucher nun vergleichen können, entscheiden sich viele bei zu hohen Gebühren für einen anderen Automaten. Quelle: dpa
von dpa Quelle: Handelsblatt Online

Nach Einschätzung des Bundesverbraucherministeriums zeigen die 2011 eingeführten Transparenzregeln für das Geldabheben an fremden Bankautomaten Wirkung. Das Ministerium erwartet auch für 2013 sinkende Gebühren.

BerlinDas Bundesverbraucherministerium erwartet weiter sinkende Gebühren für das Geldabheben an Bankautomaten fremder Institute. Die Anfang 2011 getroffenen Transparenzregeln zeigten Wirkung, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag.

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Er bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung (Montag). Nach massivem Ärger über Gebühren von bis zu zehn Euro hatte sich die Bankenbranche verpflichtet, die Entgelte direkt auf dem Automatenbildschirm anzuzeigen. Fast alle privaten Banken führten damals eine Obergrenze von 1,95 Euro ein.

Das Gebührenniveau sei damit deutlich gesunken, hieß es dem Blatt zufolge aus dem Ministerium. Ausreißer nach oben von mehr als 6 Euro gebe es zwar immer noch. Da die Verbraucher nun aber vergleichen könnten, entschieden sich viele bei zu hohen Gebühren kurzerhand für einen anderen Automaten, erläuterte der Sprecher. Der Wettbewerb werde zu weiter sinkenden Gebühren führen.

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