Trotz Martin Schulz: Union wieder knapp vor der SPD

Trotz Martin Schulz: Union wieder knapp vor der SPD

, aktualisiert 05. März 2017, 13:53 Uhr
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In neuen Umfrageergebnissen bleibt die SPD in der Wählergunst stabil bei 32 Prozent, die CDU liegt mit 33 Prozent wieder vorne.

Quelle:Handelsblatt Online

Verpufft der Schulz-Effekt? Einer neuen Umfrage zufolge, bleibt die SPD zwar in der Wählergunst stabil. Doch die Union liegt wieder knapp vorne. Eine andere Partei rutscht wieder nahe an die Fünf-Prozent-Marke.

BerlinUnion und SPD liefern sich in den Meinungsumfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Sonntagstrend der „Bild am Sonntag“ hat die Union die SPD wieder knapp überholt. CDU und CSU legten um einen Punkt zu und kommen nun auf 33 Prozent.

Die SPD, die seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten einen Höhenflug erlebt, bleibt stabil bei 32 Prozent. Als drittstärkste Kraft folgt in der Emnid-Umfrage die AfD mit zehn Prozent, eine Verbesserung um einen Punkt. Wie in der Vorwoche kommen die Linken auf acht und die Grünen auf sieben Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und landet bei sechs Prozent.

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Schulz erklärt sich seinen bisherigen Erfolg mit seiner Authentizität und Bürgernähe. „Die Menschen spüren, dass ich so bin, wie ich bin“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Millionen Menschen erkennen sich in meinem Lebensweg wieder. Die Faszination von der Hochglanzpolitik ist vorbei.“

Unions-Fraktionschef Volker Kauder nannte den SPD-Kanzlerkandidaten einen „Miesmacher“, der Deutschland schlecht rede. „Wer schon die Lage falsch zeichnet, kann erst recht für Deutschland keinen Erfolg versprechenden Plan für die Zukunft entwerfen“, schrieb der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“.

Quelle:  Handelsblatt Online
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