Kommentare zu: Wo wir überall Spitze sind

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29 Kommentare
  • 29.07.2010, 11:27 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Alles richtig und schön, und höchst erfreulich, aber "Gewissen der Welt" - das geht eindeutig zu weit. Dafür ist Deutschland einfach nicht integer genug. Es genügt sich anzuschauen, wie wunderbar es SED-Funktionären und Stasi-Spitzeln geht. Analog zu der Nachkriegszeit, auf die ich hier lieber nicht eingehen möchte, ist Deutschland ein Land, das politisches Unrecht grundsätzlich toleriert und Diktaturen akzeptiert. Realpolitik ist das Prinzip der deutschen Wirtschaft, und niemand (NiEMAND, abweichende Meinungen führen in diesem Zusammenhang sofort zur Ausgrenzung) hat ein Problem, mit beliebigen Diktatoren dieser Welt Geschäfte zu machen. Das kann beim besten Willen kein Vorbild (und schon gar kein "Gewissen") für die restliche Welt sein.
    Wir sollten lieber die Dinge hochhalten in den wir gut sind. Das ist schon imponierend genug, finde ich.

  • 29.07.2010, 11:44 UhrAnonymer Benutzer: Kolibrinator

    Papier ist geduldig und Statistiken bilden nur den (Darstellungs)Willen des Erstellers ab. Hinterfragt eigentlich noch jemand der Journalisten solche Papiere?
    Ganz schlicht: Die Ursache für das "zurückhaltende Preisniveau" muss in die Analyse einfließen. Niedriglohn/Zeitarbeit/Aufstocker/Auslagerung von Produktionsteilen nach China etc. führen zu Lohnkostenreduzierung und nicht durch Effizienz und Effektivität wie der Artikel vorgaukeln will.
    Wollmer (diesen Witz) reinlasse. Alaaf.

  • 29.07.2010, 12:01 UhrAnonymer Benutzer: Kurti

    ich weiß noch ein Gebiet auf dem D. Spitze ist ! bei den Abgaben und bei der Ausplünderung der sozialabgabenpflichtig beschäftigten ! "Kinder" müssen bis zum 27. Lebensjahr zwangsalimentriert werden, anschließend sind die eigenen Eltern dran und wenn man dann mit der Eigenvorsorge anfängt, ists eigentlich zu spät um im Alter nicht der Armut anheim zu fallen. Dann werden wir durch Riester-Faktoren (Liebe Leser : bitte mal dringend recherchieren, was das genau ist & ihr werdet vor Schreck erstarren !) & Co. enteignet. DARiN ist D. Spitze !!!

  • 29.07.2010, 12:07 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Ludwig Paul Häußner

    Lokomotive oder Pschologie?
    -------------------------------

    Nach einem Schrumpfen der bruttosozialprodukts um 5% in 2009 sind wir mit 2% Wirtschaftswachstum noch immer unter 2008.

    Mein Eindruck ist, dass die WiWo hier Stimmung machen will, um damit indirekt schwarz-gelb aus der Umfragewertekrise zu hieven.

    Natürlich brauchen wir ein einfacheres Steuersystem. Das wäre mit einer schrittweisen Erhöhung der MwSt auf EU-konforme 25% möglich, um damit die Vereinfachung auf der Einkommenssteuerseite durchführen zu können.

    Zum Ausgleich auf die MwSt-Erhöhung gibt es einen MwSt-Freibetrag pro bürgerin - ausgezahlt oder verrechnet über die persönliche Steueridentifikaitonsnummer.

    Um die Sozialkassen ins Lot zu bringen brauchen wir eine soziale MwSt als neue bundessteuer, um hier die Grundfinanzierung sicherzustellen.

    beide Maßnahmen würden den Faktor ARbEiT billiger machen und zu neuer Dynamik in Richtung nachindustrielle Wirtschaftszweige führen.

    Wir brauchen eine längere gemeinsame Schulzeit, berufliche Vollzeitschulen, ein bedingungsloses Grundeinkommen und und und.

    Weshalb läd die WiWo nicht einfach Querdenker ein, die über "Wirtschaft und Gesellschaft neu denken" schreiben könnten?

    Wenn es mehr als Psychologie sein soll, dann brauchen wir eine "Rubrik Zukunftswerkstatt" Deutschland in der WiWo wie auch in anderen Medien.

  • 29.07.2010, 13:23 UhrAnonymer Benutzer: Medium

    Versteh ich auch nicht, warum die Regierung sich selbst etwas vorspielt.
    Eine wirtschaftliche illusion schafft.

    bei immer mehr Zeitarbeit und Niedriglohn werden folglich die einzelnen immer weniger in die eigene Tasche erwirtschaften können.bei steigenden Lebenshaltungskosten wird sich dieser Effekt verstärken.

    Stattdessen mit altem Denken Steuern erhöhen, ein vorhandenes System schützen.
    Wo jegliche Absicherungssysteme versagen, weil sie veraltet sind.

    Und sich vor allem Neuem verweigert.Wahrscheinlich, weil keine Profitschöpfung mehr vorhanden ist.

    ich halte es für einen Fehler zu denken Geld sei das Erste, wonach der Mensch streben sollte.Sich den Zwang zu unterwerfen.

    bedingungsloses Grundeinkommen.

  • 29.07.2010, 13:31 UhrAnonymer Benutzer: Fred

    @Kurti
    "Kinder" müssen bis zum vollendeten 25 Lebensjahr Unterhalt für eine Ausbildung erhalten.So wie die aktuelle Rechtslage ist,werden Eltern wohl kaum beim Unterhalt ihrer Kinder arm werden,wenn sie sich an die bestehenden Gesetze halten.

    Wer erst mit 50+ anfängt fürs Alter vorzusorgen ist selbst schuld.Die heutigen Kinder(u30) freuen sich auf ein Arbeitsleben bis 80 ohne eine erwähnenswerte Rente danach,wobei sie bis dahin ihren Erzeugern den Ruhestand finanzieren und dank den politischen Geschenken der letzten 60 Jahre einen großen Teil ihres Lohns direkt den banken schenken.
    Aber jetzt wo weltweit wieder die Gelddruckmaschinen angeworfen werden ,bin ich mir sicher das Rente,Altenheim und Staatsverschuldung bald nachrangig sind.

  • 29.07.2010, 15:34 UhrAnonymer Benutzer: Oh ja, Träume können schön sein ...

    Der Artikel ist reines Wunschdenken. Zum einen ist Deutschland letztes Jahr tiefer als die meisten anderen Länder abgesackt und holt jetzt nur EiN KLEiN WENiG dieser Talfahrt wieder auf. Und zum anderen muss man nur mal die internetforen mit Meinungen der Griechen, Spanier, Holländer und briten über Deutschland lesen, sobald wir uns nicht spendabel verhalten, sondern selbstverständliche eigene interessen verfolgen. Auf einmal werden Deutsche der dritten Nachkriegsgeneration von Griechen deren Großeltern eigentlich positiv gegenüber Deutschland eingestellt waren und die somit nur durch Schulunterricht oder Kriegsfilme mit negativen Themen der Vergangenheit konfrontiert waren, als absolute Nazis verdammt. Dasselbe trifft auf auch auf unsere spanischen Gastgeber und die meisten anderen Länder zu.
    Es hat sich hier nichts geändert und wird sich wohl auch lange Zeit nicht. Es sollte sich hier keiner was vormachen, Deutschland ist NiCHT beliebt.

  • 29.07.2010, 15:57 UhrAnonymer Benutzer: ausgewanderter Steuerzahler

    "Doch quer durch die Wirtschaft herrscht trotz allem Aufbruchstimmung."

    Ganz richtig! Anders als die Autoren dies meinten, sind viele meiner Unternehmer-Kollegen die seit Jahren vom Finanzamt und anderen behörden gegängelt und abgezockt werden, aufgebrochen und haben das Land samt Arbeitsplätze verlassen.

    Was wollen Sie als WiWO Autoren mit solch einem Artikel erreichen?
    Sind Sie etwa scharf auf Freitickets in der Regierungsmaschine bei der nächsten Auslandsreise der Kanzlerin?

    Aktuelle Kamera und Neues Deutschland hätte den Artikel nicht besser hingekriegt.

    Es war angesichts der Propagandaschmiere hier kein Fehler gleichzeitig mit meiner Auswanderung auch das WiWO Abonnement zu kündigen!!!

  • 29.07.2010, 15:58 UhrAnonymer Benutzer: Hansmann

    Was war das denn für ein Artikel? Wieder so ein Praktikantengewäsch. Diese Lobhudelei des deutschen Erfolgs hängt mir zum Hals raus. Verdammt, ich gehöre zwar nicht zu den Mini-Jobbern oder Aufstockern, aber mein Geschäft im Dienstleistungbereich hängt direkt vom inlandskonsum ab. Und mein Job wird stets durch inkompetente Politik, die mit ihrer Export-Orientierung nur zeigt, dass sie die Hoffnung auf eine besserung der Lebensverhältnisse für alle in diesem Land bereits aufgegeben hat und einzig Klientelpolitik betreibt, bedroht.
    Sowas auch noch als Zurückhaltung hochzujubeln das kann doch nur einem Praktikanten der jungen Union aus dem Kopf fallen. Diese Jubelperser!
    Vielleicht brennen bald in Hamburg nicht nur Autos, sondern ...

  • 29.07.2010, 17:01 UhrAnonymer Benutzer: TB

    Warum denken allen in meinem Umfeld nur ans Auswandern? Warum versteht kein Ausländer die deutsche Mentalität?
    Warum möchte keiner meiner gut ausgebildeten bekannten und Arbeitskollegen die horrenden Sozial-, Steuerabgaben tragen?
    Warum? Warum? Warum?

    Weil Deutschland einfach nicht das Land ist in dem es sich glücklich leben lässt. Zuviele Faktoren das Leben beschweren, gar für viele unerträglich machen....

    Viel Spaß wünsche ich denjenigen mit Traumvorstellung zu leben, wie gut das Leben in D-Lande ist.

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