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Umfrage: Mehrheit für Steinmeier

Jetzt soll die K-Frage aber wirklich bis zum Winter ruhen: SPD-Parteichef Gabriel erklärt die Debatte einmal mehr für beendet. Intern soll er die Genossen zur Ordnung gerufen haben. Eine Umfrage zeigt derweil: Die Deutschen wollen Steinmeier.

Wer wird SPD-Kanlerkandidat? Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück oder Frank-Walter Steinmeier? Die Diskussion soll bis zum Winter erstmal gestoppt sein. Eine Umfrage spricht für Steinmeier. Quelle: dpa
Wer wird SPD-Kanlerkandidat? Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück oder Frank-Walter Steinmeier? Die Diskussion soll bis zum Winter erstmal gestoppt sein. Eine Umfrage spricht für Steinmeier. Quelle: dpa

Jeder dritte Bundesbürger ist einer "Focus"-Umfrage zufolge der Meinung, SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier wäre der geeignete Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten. Für Ex-Finanzminister Peer Steinbrück sprachen sich 31 Prozent aus.

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Dagegen sind die Anhänger von SPD und Union mehrheitlich für Steinbrück. Bei 45 Prozent der SPD-Anhänger hat er die Nase vorn, bei 40 Prozent Steinmeier. Unter den Anhängern der Unionsparteien sind 40 Prozent für Steinbrück und 34 Prozent für Steinmeier. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für "Focus" am 19. und 20. September 1.001 repräsentativ ausgewählte Personen.

K-Frage in der SPD Peer Steinbrück, der König der Biografen

Das Interesse an Steinbrück ist riesig, seit er wieder als aussichtsreicher Anwärter auf die Kanzlerkandidatur in der SPD gilt. Dafür spricht die hohe Zahl an Biografien, die nun über ihn erscheint. Macht er das Rennen?

K-Frage in der SPD: Peer Steinbrück, der König der Biografen

SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sieht keinen Erklärungsbedarf zu den jüngsten Spekulationen um eine Kanzlerkandidatur von Peer Steinbrück. Zuerst müsse die SPD alle programmatischen Fragen klären, sagte Gabriel am Samstag der Deutschen Presse-Agentur auf einem Parteitag der sächsischen SPD in Dresden. „Die Personalfragen kommen nach der Programmatik. Wenn die Programmatik entschieden ist, dann kommt die Person.“

Die Anhänger dieser Partei würde wahrscheinlich diese Wahlkabinen nicht betreten - es ist die Partei der Nichtwähler. 18,5 Prozent der Nichtwähler verdienen weniger als 1.000 Euro pro Monat. Auch in der Einkommensgruppen über 2.500 pro Monat finden sich immer noch 26 Prozent der Nichtwählerpartei.

Quelle: Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig

Bild: REUTERS

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