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Umfrage: Ökonomen zweifeln am Sparpaket

von Mark Fehr

Das jüngst vorgestellte 80-Milliarden-Euro-Sparpaket der Bundesregierung erhält von deutschen Wirtschaftswissenschaftlern durchwachsene Noten.

Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der WirtschaftsWoche und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), durchgeführt von IW Consult, einem Beratungsunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

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Nur sieben von insgesamt 87 der durch IW-Consult befragten Universitätsprofessoren sind fest davon überzeugt, dass das Sparpaket zur Einhaltung der im Grundgesetz verankerten Schuldengrenze beiträgt. 30 Ökonomen hingegen bezweifeln, dass das Sparpaket zu diesem Ziel führt - und die Mehrheit von 49 Befragten ist sich dessen nicht vollkommen sicher.

Zudem sind nur acht Wirtschaftswissenschaftler überzeugt, dass die Politik das angekündigte Sparpaket uneingeschränkt umsetzen wird. Dagegen hält knapp ein Viertel der Befragten die Umsetzung insgesamt für eher nicht machbar.

Zweifel bestehen vor allem hinsichtlich der geplanten Finanzmarktabgabe, die 68 Prozent nicht für realisierbar halten. Auch die Umsetzungschancen der angekündigten Effizienzverbesserungen bei der Vermittlung Arbeitsloser halten 51 Prozent der Ökonomen für niedrig.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 11.07.2010, 11:19 UhrAnonymer Benutzer: Rico

    ich halte den beitrag für ziemlich schwach. Einmal ist die iNSM alles andere als neutral. Zum anderen darf man sich wohl fragen, was man diesem Artikel entnehmen soll. Es gibt sicherlich kritischere Punkte im Sparpaket als die "Finanzmarktsteuer". Vorrangig trifft das Sparpaket die Armen und mittleren Einkommen.

    Abgesehen davon beweist die dünne Erholung, die der Regierung "unerwartet hohe Steuereinnahmen beschert", dass das Sparpaket alles andere als zielführend ist. Nicht durch sparen kommen wir aus der Krise sondern durch eine Stärkung der binnennachfrage und Wirtschaftswachstum, das nicht nur auf Export setzt. Das ganze Paket muss daher in Frage gestellt werden. Nüchtern betrachtet dient es einzig zum Sozialabbau, trägt aber in keiner Weise zum propagiert Ziel der Sanierung des Staatshaushaltes bei.

  • 10.07.2010, 11:38 UhrAnonymer Benutzer: AVG

    Nachdem das WM-Getröte nun endlich vorbei ist, haben vielleicht schon ein paar Mitbürger mitbekommen, was die bundesregierung uns in der Zwischenzeit klammheimlich untergejubelt hat.
    Dazu kann man nur sagen:

    http://www.youtube.com/watch?v=qCYRxHz-OY0&feature=channel

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