Auch die ist vom Aussterben bedroht. Denn vom September an verbietet die EU schrittweise den Handel mit Glühbirnen. Während die Bundesbürger schon zu Hamsterkäufen starten, arbeiten Bund und Länder daran, Deutschlands Grenzen für die Glühbirne dichtzumachen. Könnten Online-Shops außerhalb der EU doch ihre Chance erkennen und die zum Klimakiller ernannten Lampen an deutsche Besteller verschicken, die durch Energiespar-Funzeln frustriert sind.
Jagd auf die Glühbirne
An diesem Montag treffen sich Vertreter des Bundesfinanzministeriums und der Länder im Bundeswirtschaftsministerium, um die Details der Jagd auf die Glühbirnen zu klären, so ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Kassiert der Zoll Glühbirnen, gibt es laut Wirtschaftsministerium zwei mögliche Verwendungen: Sie landen als Sondermüll im Schredder – oder werden an Interessenten außerhalb der EU versteigert. Kurios: „Verbraucher können ohne Weiteres Glühbirnen im Ausland bestellen“, meint Daniel Pauly, Experte für IT-Recht bei der Wirtschaftskanzlei Linklaters. Strafbar sei das nicht. Unternehmen, die in der EU nicht aktiv sind, hätten kein Problem zu liefern. EU-Recht sei anderswo kaum durchsetzbar.










