Umwelt: Förderung von Dieselfiltern auch 2010

Umwelt: Förderung von Dieselfiltern auch 2010

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ARCHIV - Ein qualmender Auspuff an einem PKW in Lichtenfels in Oberfranken (Archivfoto vom 07.02.2007).

von Ulrich W. Hanke

Die Bundesregierung will die Förderung für die Nachrüstung von Dieselrußpartikelfiltern auch im kommenden Jahr fortführen.

Nur noch bis zum Jahresende  wollte die Bundesregierung die Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen mit Rußpartikelfiltern, ohne die ältere Fahrzeuge keine grüne Umweltplakette erhalten, fördern.

Die Filter sind aber wegen der großen Nachfrage derzeit kaum zu bekommen. Dabei dürfen in der Bundeshauptstadt ab dem 1. Januar 2010 – wie auch in Hannover  – nur noch Autos mit grüner Plakette in die Innenstadt fahren. Alte Dieselfahrzeuge mit gelbem Aufkleber an der Windschutzscheibe müssen draußen bleiben.

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Doch nun will die Bundesregierung die Nachrüstung mit Partikelfiltern auch im kommenden Jahr bezuschussen.

Das Förderprogramm für das nächste Jahr kann aber erst nach Verkündung des Haushaltsgesetzes 2010, vermutlich im März, starten.

Das Umweltministerium strebt nach eigenen Angaben an, dass dann rückwirkend auch Nachrüstungen gefördert werden, die bereits von Beginn des neuen Jahres an vorgenommen wurden.

Bis dahin gelten die alten Regelungen für den Zuschuss von 330 Euro nach denen bei Dieselautos der Filter bis 31. Dezember 2009 eingebaut sein muss.

Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch schon die Abwrackprämie abgewickelt hat, können bis zum 15. Februar gestellt werden.

Bisher sind dort 65.000 Anträge eingegangen, möglich sind bei dem Fördertopf von 66 Millionen Euro 200.000 Anträge.

Auch Zuschüsse für kleine Lkw

2010 soll zudem die Förderung von leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen möglich sein – ein Segen für Mittelständler.

Als Sieger dürfte sich damit nun unter anderem auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrtzeuggewerbe (ZDK) fühlen, der mit Briefen an Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf die Problematik aufmerksam gemacht hat.

„Es ist nur logisch, dass die Förderung für Pkw nicht eingestellt wird“, sagt Axel Koblitz, Hauptgeschäftsführer des ZDK.

Schließlich sei noch fast drei Viertel der Fördersumme abrufbar.

Derweil schafft sich der Markt seine eigenen Lösungen: Die eine oder andere Werkstatt bietet ihren Kunden bereits an, die Rechnungen zurückzudatieren, falls der Einbau nicht vor Jahresende zu schaffen ist. Nur der Filter muss vorher geliefert werden. 

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