Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
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26 Kommentare
Schade, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, Hr. Fischer. Ich würde Ihnen mal empfehlen, einen ähnlichen "undercover" Einsatz bei den etablierten Parteien zu starten. Glauben Sie, es wäre bei CDU, SPD oder FDP möglich als Neumitglied innerhalb kürzester einen Antrag auf einem Landesparteitag zu stellen. Noch dazu so kurz vor einer Wahl? Mitnichten!
Dass die Piraten noch Organisationsdefizite aufweisen ist unbestritten. Die überraschend vorgezogene Wahl in NRW kommt für eine so junge Partei wie die Piraten aus konzeptioneller Sicht natürlich unpassend. Demokratie ist anstrengend, wie Sie auf dem Parteitag merken konnten! Durch den Zeitdruck der durch die vorgezogenen Wahlen entstanden ist, können leider nicht alle Themen erschöpfend und angemessen diskutiert werden.
Zur dem Inhalt Ihres Antrages: Es gibt sicherlich gute Argumente für die Liberalisierung der Ladenschlusszeiten, aber auch gute dagegen. Vielleicht trösten Sie sich damit, dass das Thema mal gesetzt wurde. Wenn Ihnen das Thema wirklich wichtig ist, haben Sie den Weg dafür zu kämpfen selbst beschrieben. Werden Sie Mitglied in dem entsprechenden AK und bringen Ihre guten Argumente dort ein. Bei einem der nächsten Parteitage können Sie Ihren Antrag mit der Unterstützung des AK vermutlich umsetzen.

@ freiflieger
Was reden Sie denn da für einen Unsinn; es geht hier um die Piraten und um nichts anderes.Das es immer die gleichen Leute sind, die immer dann auf die anderen zeigen wollen, wenn die eigene Sch... aufgedeckt wird.Ihren Ausführen muß ich entnehmen das Sie entweder Pirat oder zumindest ein Sympathisant sind - ist dem so?
Und dann haben Sie nicht bemerkt das es diese viel gepriesene Transparenz bei den PP gar nicht gibt? JETZT schon Betriebsblind???

Tut mir Leid, aber auf Grund EINER Erfahrung wurde "die Transparenz der Piraten entzaubert"? Ich habe für den Antrag gestimmt und du hast Recht, dass teilweise sehr dämliche Argumente gegen deinen Antrag gekommen sind. Des Weiteren bin ich zuversichtlich, dass sich dieser oder ein ähnlicher Antrag in Zukunft durchsetzen wird, leider herrschen zur Zeit hektische Zeiten, sodass sowas schonmal passieren kann. Bobby kenne ich eigentlich auch nicht so. Schlechte Erfahrung gesammelt, aber dann alles völlig negativ auszulegen finde ich nicht fair. Das Problem, dass Neulinge teilweise überfordert sind und nicht wissen, was man wie wo machen kann, ist eines, welches seit Jahren angegangen wird. Langsam wird es besser, aber gelöst ist es noch lange nicht. Das mit dem Antragsrecht (also nur Mitglieder dürfen Anträge einreichen) wurde so auf dem Stammtisch in Bonn (da war ich auch) gesagt... war bisher auch davon überzeugt, dass das so stimmt. Wieder was gelernt. Dahinter aber irgendeine Verschwörung zu wittern ist völlig bescheuert! Dafür müsste es irgendeine höhere Instanz geben, die sowas heimlich verordnet. Gibt es aber nicht, daher nicht möglich, ganz einfach.
Ich nehme die Kritik auf, wobei du teilweise über das Ziel hinausschießt. ;)

@freiflieger: Bitte lies den allerletzten Satz des Artikels noch einmal. GENAU DAS sagt der Autor - dass es nicht anders ist als bei den anderen.

@moerre: Bitte lesen Sie meinen Kommentar dazu noch mal: Es ist bei den Piraten eben nicht wie bei den etablierten. Dort könnten Sie NICHT innerhalb kürzester Zeit einen Antrag auf einen Landesparteitag stellen. Unter anderem weil dort das Delegierten Prinzip gilt und Sie vorher sich zum von Ihrem Ortsverband zum Delegierten wählen lassen müssen.

Dass so wenige Anträgsbücher bzw. Laptops zu sehen sind, könnte übrigens daran liegen, dass die Leute (wie ich auch) sich VORHER informiert haben… Dass dein Antrag abeglehnt wure, könnte daran liegen, dadss er tatsächlich neoliberal war, wir sind hier nicht bei der FDP! Zudem gab es einen Antrag von Außen, der zumindest als positionspapier angenommen wurde…
Nur weil Deine Einzelerfahrung so ausgefallen ist, wie sie ausgefallen ist, kannst Du noch lange nicht echte Schlüsse daraus ziehen…
Schade, denn die Idee war gut, hätte ein schöner Artikel werden können :/…

@freiflieger Die Piraten sind nicht neu! Jedes Mitglied hat die Möglichkeit Anträge auf dem Kreisparteitagen zu stellen und wenn die eine Mehrheit finden muss der Kreisverband sie auf dem Landesparteitag stellen! Wenn der dort eine Mehrheit findet muss der Landesverband sie auf dem Bundesparteitag stellen! Ja die Hürden sind bisschen höher man muss früher um seine Position kämpfen aber es geht!

Sehr geehrter Herr Fischer, in ihrem eher wirren Vortrag auf dem Landesparteitag, haben sie auf Erfolg für ein Neoliberales Programm gehofft. Nun ist es aber anders gekommen, was zeigt, dass sich die Piratenpartei nicht so einfach von FDP-Ubooten vereinnahmen lässt.
Außerdem sollte man sich überlegen welchen Namen man angibt. Jens Fischer bei den Piratenpartei oder Konrad Fischer bei seinem Verlag? Pseudonym oder anonym ist schon ein Unterschied. Mit welchen Namen haben sie sich eigentlich bei den Piraten vorgestellt?

Dies ist der Antrag:
"Die Piratenpartei spricht sich dafür aus, die Regelung der Ladenöffnungszeiten in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich freizugeben und die konkrete Ausgestaltung an die kommunalen Entscheidungsgremien zu übergeben. Eine entsprechende Änderung des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG) NRW wird angestrebt. "
Was ist DARAN denn bitte neoliberal? Das ist einfach nur freiheitlich. Ich hoffe, man interpretiert hier den Begriff neoliberal einfach falsch (was aber auch schon bezüglich der Geisteshaltung der Piraten Bände spricht...)
Ich schlage den Piraten vor, mal Beschäftigte in den Läden, die nach 20 Uhr oder gar 22 Uhr arbeiten "müssen", zu fragen, ob sie dazu gezwungen wurden, oder ob es ihnen ganz recht ist, dass es um diese Uhrzeit eine Arbeitsstelle für sie gibt.
Glauben Sie mir, sie werden verblüfft sein.
Dieses Rumhacken auf Arbeitnehmerrechte höre ich interessanterweise immer nur von Politikern, NIE von Arbeitnehmern selbst (im Bezug auf Ladenöffnungszeiten)

Ladenöffnungszeiten gesetzlich zu regulieren war schon immer Ausdruck von Macht der Politiker auf dem Rücken der Gewerbetreibenden. Während die grossen Kaufhäuser und Märkte die Städte und die Einzugsgebiete dominieren, verlieren die kleinen Fach- und Einzelhändler ihre Existenz weil sie gezwungen werden, zu gleichen Zeiten zu öffnen. Die Nachfrage nach den offiziellen Ladenzeiten wird auf die Grosstankstellen (Luxuspreise für Brötchen!) gedrängt.
Warum soll der Einzelhändler in der Innenstadt nicht dann seinen Laden öffnen dürfen, wenn die grossen Märkte geschlossen haben? Das Stellenangebot (z.B. von 19:00 - 24:00h) würde eine grosse Zahl von Bewerbern finden. Die Frage zum Ladenschluss muss daher lauten, ob wir Freiheit weiter einschränken und statt lebendige, verödete Ortskerne wollen. Das hat mit Bürgerfreiheit zu tun und nichts mit Neo-Liberalismus.
Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Kommentare zu: Mein Leben als Pirat
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