Unionsführung: „Soli“ soll von 2020 an schrittweise gesenkt werden

Unionsführung: „Soli“ soll von 2020 an schrittweise gesenkt werden

Die Unionsführung will den Solidaritätszuschlag schrittweise senken. Darauf hätten sich die Parteivorsitzenden von CDU und CSU mit Finanzminister Wolfgang Schäuble verständigt.

Die Unionsführung will den Solidaritätszuschlag nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ vom Jahr 2020 an schrittweise senken. Darauf hätten sich die Parteivorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verständigt, schreibt die Zeitung (Mittwoch). Der Zuschlag solle über einen längeren Zeitraum abgeschmolzen werden, zum Beispiel bis 2030.


Schäuble hatte bis zuletzt darauf beharrt, den Solidaritätszuschlag künftig in die Einkommensteuer zu integrieren. Auch die Ministerpräsidenten von SPD und Grünen hatten sich Ende vergangenen Jahres darauf verständigt, dass der Solidaritätszuschlag ab 2020 in die Einkommens- und Körperschaftssteuer integriert und damit auch Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen soll.

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Merkel und Seehofer hatte die Idee jedoch abgelehnt, weil die Union vor der Wahl versprochen hatte, auf jedwede Steuererhöhung zu verzichten. Ihre Überlegungen für eine schrittweise Abschmelzung des „Soli“ hätten Merkel und Schäuble beim Koalitionsausschuss in der vergangenen Woche auch der SPD-Führung mitgeteilt, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“. Diese habe sich zunächst mit einer Stellungnahme zurückgehalten.

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