User tippen Landtagswahl-Ergebnis: WiWo-Wahlwette - Jetzt wird abgerechnet

User tippen Landtagswahl-Ergebnis: WiWo-Wahlwette - Jetzt wird abgerechnet

von Roland Tichy

Jetzt wird abgerechnet – auch die WiWo-Wette, die Wahlwette per Twitter. 40 komplette Prognosen gingen kurzfristig ein. Abgerechnet haben wir die Differenz zum vorläufigen amtlichen Endergebnis; gewonnen hat der Teilnehmer mit der geringsten Prognosedifferenz für CDU, SPD, FDP und Grüne.

Deutlich überschätzt wurde die CDU; 41,3 Prozent war die Prognose der WiWo-Wetter. Das war deutlich überschätzt zum vorläufigen Endergebnis von 36 Prozent in der Wahlnacht; in den jüngsten Umfragen hatten die Forschungsinstitute der Union zwischen 40 (Infratest Dimap) und 38 Prozent (Forsa) gegeben. Hier waren die Profis präziser.

Spiegelbildlich war es mit der SPD: 29,7 trauten unsere Teilnehmer der SPD zu, da fehlten 6,3 zum Endergebnis. Die Forschungsinstitute waren hier mit durchgehend 33 Prozent besser.

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Bei der FDP erwarteten die WiWo-Wetter mit 5,4 Prozent den Einzug in den Landtag; das war deutlich weniger als die dann 9,9 Prozent, die das vorläufige Endergebnis ausweist. Aber hier liegen die Demoskopen daneben – Forsa verpasste mit erwarteten 4 Prozent den Einzug; InfratestDimap und Forschungsgruppe Wahlen signalisierten ihre eigene Unsicherheit: Sie gaben der FDP genau 5,0 Prozent. Da lässt sich leicht argumentieren, dass man das letzte Zehntelprozent habe nicht erahnen können, wenn es beim Einzug doch nicht geklappt hätte.


Ähnlich sieht es bei dem Ergebnis zu den Grünen aus: mit 13,3 Prozent lagen die WiWo-Wetter nahe beim tatsächlichen Ergebnis von 13,7; die Institute prognostizierten bei den Grünen 11 Prozent (Forsa) und je 13 Prozent (InfratestDimap und Forschungsgruppe). Zumal: Piraten und Linke lagen bei WiWo-Wette weit unter der 5-Prozent-Hürde.

Gerade bei den kleineren Parteien lag als die WiWo-Wette näher beim Ergebnis als die Demoskopen. Und der Sieger? Stephan_Rauhut, Politikberater und Lobbyist beim Ost-West-Wirtschaftsclub Bayern. Gratulation. Der SPD gab er 32 Prozent, Punktlandung; nur wenige andere hatten wie er den Mut, der FDP 7 Prozent zuzumuten. Auch bei den Grünen mit nur 1,7 Prozentpunkten Abweichung ziemlich gut; CDU mit 39 aber überbewertet. Platz 2 erreicht der Journalist Benjamin Rohrer; näher dran bei der Union mit 38; aber weit weg bei den Grünen mit 15,2: SPD mit 31 kommt gut; FDP zu weit unterschätzt. Und dann folgt schon die FDP Niedersachsen; hoffnungswert 7 für sich selbst, Richtig bei der SPD mit 31, aber dann verließen sie ihn.

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Was lernen wir daraus? Ein kleines Experiment, geringe Teilnehmerzahl – und doch ganz gut gewettet. Herzlichen Dank. Für uns ist das ermutigend. Nächstes mal werden wir früher und präziser in die Wette einsteigen, Kopfrechnen und Tabellenpapier computerisieren. Und die Ergebnisse dann noch genauer.

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