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Verbraucher: DIW-Präsident fordert Mehrwertsteuererhöhung auf 25 Prozent

von AP

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, hat sich für eine deutliche Erhöhung der Mehrwertsteuer ausgesprochen.

DIW-Chef Klaus Zimmermann Quelle: dpa
DIW-Chef Klaus Zimmermann fordert eine höhere Mehrwertsteuer Quelle: dpa

„Beim Schuldenabbau wird der Staat um Steuererhöhungen nicht herumkommen“, sagte Zimmermann der „Rheinischen Post“.

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„Ich plädiere dafür, die Mehrwertsteuer ab 2011 um bis zu sechs Prozentpunkte auf 25 Prozent anzuheben.“ Dieser Satz sei in Skandinavien bereits üblich, sagte der Ökonom.

„Wenn man das jetzt schon ankündigt, ziehen die Bürger viele Käufe vor, was in der Krise den Konsum ankurbelt.

Im Gegenzug könnten die Lohnnebenkosten weiter gesenkt werden. Das hilft der Wirtschaft und allen Arbeitnehmern“, erklärte Zimmermann. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte eine weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer zuletzt ausgeschlossen.

29 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.06.2009, 14:29 UhrAnonymer Benutzer: professoral

    Es wäre sinnvoller, entscheidende Strukturreformen von den Skandinaviern zu übernehmen als in naiver Vereinfachung Mehrwertsteuersätze zu vergleichen.
    ist Herrn Zimmermann noch nicht aufgefallen, dass wir bei den übrigen Steuern und Sozialabgaben schon lange in der Spitzengruppe marschieren? Aber Abgaben erhöhen war schon immer einfacher als sich komplexe Gedanken über die wirtschaftliche Verwendung der Mittel zu machen. Traurig dass solche Sprüche vom DiW kommen.

  • 24.06.2009, 17:41 UhrAnonymer Benutzer: Rebell

    Man kann Deutschland nicht mit Skandinavien vergleichen. Z.b. haben die Dänen auch eine Mehrwertsteuer von über 20 %, die zahlen aber auch nicht so hohe Lohnsteuern. Alles blödsinn. Wie wäre es denn, wenn unsere Politiker und beamte mal zur Kasse gebeten werden und ebensolche Steuern, wie z.b. Otto Normalverdiener zahlt. Die müssten auch mal den Harz iV Satz bekommen, und bei der Rente eine Grundsicherung, mehr verdienen die ja nun wirklich nicht.

  • 02.06.2009, 23:39 UhrAnonymer Benutzer: suri

    Geben wir am besten denen die schon jetzt nur um das tägliche brot arbeiten den Rest, denn diese Herren da Oben vergessen, dass es meist Familien und normalverdienende Singles sind, die eine weitere Preiserhöung um 6 Prozent nicht mehr kompensieren können.
    Entweder sie kaufen garnichts mehr und die Nachfrage bricht noch weiter zusammen, oder sie kaufen nur noch ganz billig ein und geben damit nur noch mehr Auftreib für Produkte aus China, indien und anderen billiglohnländern.

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