Verdi: Warnstreiks an deutschen Flughäfen haben begonnen

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Verdi: Warnstreiks an deutschen Flughäfen haben begonnen

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Verdi fordert in den bundesweiten Tarifverhandlungen für jeden Beschäftigten 100 Euro im Monat mehr und eine Lohnerhöhung von 3,5 Prozent.

Verdi macht im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes Druck. Nachdem Busse, Bahnen und Kindertagesstätten bereits von Warnstreiks betroffen waren, wird nun auf Flughäfen gestreikt. Vor allem in Frankfurt sind die Auswirkungen massiv.

An den großen deutschen Flughäfen haben Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen. So legten Flughafenmitarbeiter am größten deutschen Drehkreuz in Frankfurt die Arbeit nieder. „Ab 9.00 Uhr gibt es einen großen Streikzug mit allen Streikteilnehmern, wir rechnen mit ungefähr 2500“, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Uwe Schramm.

Die Gewerkschaft Verdi hatte im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes für Donnerstag zu den mehrstündigen Warnstreiks aufgerufen. Eine von der Gewerkschaft Verdi nicht bezifferte Zahl von Mitarbeitern der Flughafenbetreiber arbeitet noch nach den Tarifbedingungen des öffentlichen Dienstes.

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Öffentlicher Dienst Wenn Streik stört

Warnstreik im öffentlichen Dienst: Pendler, Patienten und Eltern leiden unter Ausfällen im Nahverkehr und bestreikten Kitas und Schulen. Wie viel Rücksicht muss eine Gewerkschaft nehmen?

Beschäftigte im öffentlichen Dienst demonstrieren am 18.03.2014 in Ludwigshafen Quelle: dpa

Auch in Hannover legten unter anderem Beschäftigte in der Flugzeugversorgung, in der Gepäckabfertigung und bei den Personenkontrollen die Arbeit nieder. Bereits am frühen Donnerstagmorgen mussten deshalb mehrere Flüge gestrichen werden. „Besonders betroffen sind Lufthansa-Flüge“, sagte eine Sprecherin des Flughafens.

Auch an den Flughäfen in München, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart wird gestreikt. Allein die Lufthansa hat wegen der Ausstände fast 600 Flüge gestrichen. Vor allem innerdeutsche und europäische Flüge sind betroffen.

Zudem rief Verdi mehrere zehntausend Beschäftigte aus anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes wie Stadtverwaltungen oder Kitas zu Warnstreiks auf. Am Donnerstag soll es in mehreren Ländern Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen geben.

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Verdi will damit Druck vor der dritten Tarifrunde machen. Die Gewerkschaften fordern, dass die Einkommen der 2,1 Millionen Angestellten im Bund und in den Kommunen um einen Betrag von 100 Euro und dann zusätzlich um weitere 3,5 Prozent steigen. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt.

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