
DüsseldorfDas nordrhein-westfälische Innenministerium hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach ein ehemaliger Leibwächter des früheren Al-Kaida-Führers Osama bin Laden ohne Kenntnis der Sicherheitsbehörden mitten in Bochum eine Moschee betreibt. Einem Bericht der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgabe) zufolge hätten erst entsprechende Hinweise einer Bürgerin die Behörden „aufgeweckt“.
Der Chef des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, erklärte am Samstag: „Die Polizei, der Verfassungsschutz und die Stadt Bochum nutzen alle rechtlichen Möglichkeiten, um gegen den Salafisten Sami A. vorzugehen. Auch bei der von ihm initiierten Einrichtung eines Treffpunkts in Bochum arbeiten wir Hand in Hand.“ Der Mann sei seit 2006 im Visier der Behörden.














