Vergabe Wettkonzessionen: Rechtliche Bedenken gegen ODS Oddset

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Einige Bundesländer haben Bedenken gegen die Zulassung von Sportwettenanbieter Oddset.

von Henning Krumrey

Bei der Auswahl der künftig zugelassenen Wettanbieter ist es zu merkwürdigen Beschlüssen gekommen.

In der entscheidenden Sitzung der 16 Bundesländer, in der die 20 Konzessionen vergeben wurden, hatten zunächst fünf Länder dafür gestimmt, den Bewerber ODS Oddset zu streichen, weil er die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfülle. Das geht aus dem Sitzungsprotokoll hervor, das der WirtschaftsWoche vorliegt. Ihre Ablehnung begründeten die Länder mit der indirekten Beteiligung von Sportverbänden an der Tochter etlicher staatlicher Lottogesellschaften. Dies verletzte das Trennungsgebot des Glücksspielstaatsvertrages. Danach darf ein Organisator von Sportveranstaltungen keine Wetten anbieten.

Als der geplante Ausschluss keine Mehrheit fand, stimmten schließlich nur zwei Bundesländer gegen die Gesamtliste. Die anderen stellten ihre vorher geäußerten rechtlichen Bedenken offensichtlich hintan. 15 Bewerber wurden nicht berücksichtigt, unter anderem der Branchenführer Tipico. Einige der unterlegenen Anbieter haben den Vollzug der Konzessionsentscheidung vorläufig gerichtlich gestoppt.

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