Verhandlungen: Koalition: Frauenquote kommt früher als erwartet

exklusivVerhandlungen: Koalition: Frauenquote kommt früher als erwartet

von Cordula Tutt

Die zwischen CDU/CSU und SPD im Grundsatz vereinbarte gesetzliche Quote für Frauen in Führungspositionen kommt voraussichtlich früher als erwartet.

Die WirtschaftsWoche berichtet unter Berufung auf Teilnehmer der Verhandlungsgruppe Gleichstellung, die CDU/CSU bereit, schon 2017/18 ein Gesetz zu verabschieden und nicht erst 2020, wie bisher favorisiert. Im Gegenzug würde die SPD von ihrer geforderten 40-Prozent-Quote abrücken und sich einem Frauenanteil von 30 Prozent annähern, wie ihn die Union anstrebt. Vor dem Inkrafttreten der starren gesetzlichen Quote könnten Firmen verpflichtet werden, eigene flexible Quoten einzuführen. Einzelheiten will die Arbeitsgruppe, die von der Parlamentarischen Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) und SPD-Vizechefin Manuela Schwesig (SPD) geführt wird, zu Wochenbeginn aushandeln. Die Gruppe sei sich bereits weitgehend einig, sagten Teilnehmer: „Wir gehen davon aus, dass man sich auf eine feste Quote für Aufsichtsräte verständigt.“ Offen ist, ob die Vorgabe für börsennotierte und für mitbestimmte Konzerne gelten soll oder nur, wenn beide Bedingungen erfüllt sind. Verhandelt wird auch, ob für Vorstände eine Quote gelten soll.

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