Verkehr: Bund will Gigaliner-Feldversuch ausweiten

Verkehr: Bund will Gigaliner-Feldversuch ausweiten

von Max Haerder

Das Bundesverkehrsministerium will den geplanten Feldversuch mit Riesentransportern ausweiten.

Gegner beschimpfen sie als Monster-Trucks, Spediteure sprechen von Gigaliner oder EuroCombis – Riesenlastkraftwagen, 25 Meter lang und bis zu 44 Tonnen schwer. Noch sind die Super-Lkws in Deutschland nicht zugelassen, länger als 19 Meter darf in der Regel kein Fahrzeug sein. Doch am 1. Januar 2011 will die Bundesregierung einen großen Feldversuch starten. Ursprünglich sollten sich daran nur 150 Lkws beteiligen. Allerdings haben schon 200 Unternehmen ihr Interesse bekundet. Nun lenkt das Bundesverkehrsministerium ein. Die Beschränkung werde es nicht geben, heißt es dort.

Für den Probelauf erteilt die Regierung eine generelle Ausnahmeverordnung. Das Ministerium hofft dadurch zu erfahren, ob die Langlaster ökonomischer sind, ohne Umwelt und Straßen stärker zu belasten oder die Verkehrssicherheit zu gefährden. Alle Teilnehmer müssen sich deshalb vorab registrieren lassen, damit Wissenschaftler Daten sammeln können. Bund und Länder beraten allerdings noch, was zu tun ist, wenn sich in bestimmten Regionen besonders viele Unternehmen zum Test anmelden oder ein einzelner Spediteur eine große Flotte an Riesen-Lkws auf die Straße schicken möchte. Dies soll bis zum Ende der Sommerpause geklärt sein.

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Spediteure und Logistiker erhoffen sich dank des rund 20 Prozent größeren Ladevolumens neue Perspektiven für ihr Geschäft. Vergleichbare Tests mit solchen Großlastern hatte es zuletzt 2007 in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gegeben. Derzeit testet die Stadt Hamburg-Gigaliner, allerdings keine Lastwagen, sondern 29 Doppelgelenkbusse im Nahverkehr.

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