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exklusivVerkehrsprojekte: Ramsauer will Bürger besser beteiligen

von Max Haerder

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will die Bürger stärker in die Planung großer Verkehrsprojekte einbinden, damit solche Vorhaben überhaupt noch realisiert werden können.

Peter Ramsauer Quelle: dpa
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wirbt für mehr Bürgerbeteiligung an der Umsetzung von Großprojekten Quelle: dpa

Deutschland müsse sich „als Land der Umsetzung bewähren“, fordert Ramsauer. Dafür müssten Bürger „früher und besser beteiligt werden“. Ramsauer hat dazu Beispiele für funktionierende Verfahren gesammelt und legt in den kommenden Tagen ein „Handbuch Bürgerbeteiligung“ vor – als Blaupause. Die Vorbilder reichen von Foren zum Bau des Fehmarnbelt-Tunnels über Fluglärmkommissionen in Berlin bis zu Beiräten beim Ausbau der Rheintalbahn.

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„Stuttgart 21 hat uns gelehrt, dass die Lautesten nicht immer die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung darstellen“, sagt Ramsauer. „Wir müssen Betroffene zu Beteiligten machen.“

Bei der Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans soll erstmals die Öffentlichkeit „durch einen breiten Dialog“ mitreden, heißt es im Ministerium. Insbesondere bei der Festlegung von Trassen und beim Lärmschutz erhofft sich Ramsauer dadurch zügigere Umsetzung von Großprojekten.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 26.03.2012, 14:18 UhrFritz_Meyer

    Welch ein Hohn, Herr Ramsauer

    „Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kündigte an, die Bürger künftig stärker in die Planung großer Verkehrsprojekte einzubinden. Deutschland müsse sich „als Land der Umsetzung bewähren“, sagte der CSU-Politiker der „Wirtschaftswoche“. Dafür müssten Bürger „früher und besser beteiligt werden“. In den kommenden Tagen soll das „Handbuch Bürgerbeteiligung“ vorgestellt werden, das Beispiele für funktionierende Verfahren auflistet“.
    Heißt es heute am 26.3.2012 in der Potsdamer Neuste Nachrichten

    Der Herr Minister weiß nicht wovon er spricht.
    Die Bürgerbeteiligung bei BBI/BER Schönefeld kann vorbildlicher nicht sein. 120 000 Einwände gegen den Planfeststellungsbeschluss, 3000 Klagen vor dem OVG Frankfurt/Oder mit dem Urteil der Planfeststellungsbeschluss sei rechtswidrig.
    Allein vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig – Kenner meinen, ein politisches Urteil – wurde der Planfeststellungsbeschluss durch gewunken.

    Herr Ramsauer, Ihre Kaste Diepgen, Stolpe, Wissmann, Wowereit, Platzeck und natürliche sie und Ihre Vorgänger als Bundesverkehrsminister wollten gegen jede Vernunft Recht behalten.
    Da können sie sich Ihr „Handbuch der Bürgerbeteiligung“ an den Hut stecken.

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