Vermögensverteilung: Staatsdiener sind besonders wohlhabend - Seite 2

Vermögensverteilung: Staatsdiener sind besonders wohlhabend

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Die Studie warnt davor, dass mehr Menschen wegen Arbeitslosigkeit und reduzierter Sozialleistungen im Alter verarmen. „Zusätzliche private Altersvorsorge wird nach den Reformen bei der Alterssicherung immer wichtiger“, sagte DIW-Experte Markus Grabka. Dafür hätten Geringverdiener aber meist kein Geld übrig. Auch Langzeitarbeitslose könnten so gut wie kein Vermögen für das Alter aufbauen. „Dies gilt besonders für Ostdeutschland, denn hier haben wir ohnehin eine geringere Vermögensbildung als im Westen und deutlich mehr Langzeitarbeitslose.“

Bayern und Baden-Württemberg vorn

Ein Bundesländer-Vergleich der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung ergab, dass in Berlin das Armutsrisiko so hoch wie nirgendwo sonst in Deutschland ist. Wer hingegen in Bayern oder Baden-Württemberg lebt, ist im Ländervergleich am besten vor Armut geschützt. Die Bertelsmann-Stiftung hatte das soziale Gefälle in den einzelnen Bundesländern zwischen 2006 und 2008 verglichen. In Berlin waren von 1000 Einwohnern knapp 200 auf staatliche Hilfe angewiesen. In Bayern und Baden-Württemberg waren es im Schnitt nur etwas mehr als 50 Bürger. Im unteren Drittel liegen Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

Den großen Unterschied zwischen Ost und West führt die Stiftung auf den höheren Anteil junger Alleinerziehender zurück. Im Osten müssen 35 Prozent der Eltern unter 20 Jahren ihre Kinder ohne Partner aufziehen. In den westdeutschen Flächenländern schwankt der Anteil zwischen 16,6 Prozent in Baden-Württemberg und 22,3 Prozent im Saarland.

33 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 08.07.2011, 14:27 UhrAnonymer Benutzer: Anton Sommer

    Tja, die Gehalts- und Pensionstabellen und -berechnungen sind von Staatsdienern für Staatsdiener festgelegt worden, also kein Wunder, daß Sie die Staatskasse so selbstlos schröpfen....

  • 15.06.2011, 20:42 UhrAnonymer Benutzer: Tja!

    Rentenansprüche = Vermögen - nur ein Träumer kann diese Rechnung aufmachen. Das Umlagesystem bedeutet doch, dass die Rentenmillionen den aktuellen beitragszahlern fehlen.

    Ein Nullsummenspiel. Nur schön für die Rentner, falls sie denn ihr Geld je bekommen!

  • 24.01.2010, 22:59 UhrAnonymer Benutzer: Venizelos

    in der freien Wirtschaft arbeitet man locker 45 und mehr Stunden, als beamter ist nach spätestens 42 Schluss, klar dass man da weniger verdient.

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