
BERLIN. Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat der Opposition in der Visa-Affäre vorgeworfen, eine Skandalisierung zu suchen, die "gegen die Interessen unseres Landes" gerichtet sei. Zudem lege sie an die rot-grüne Regierung Maßstäbe an, die sie für ihre eigene Regierungszeit bis 1998 nicht gelten lassen wolle, kritisierte Fischer in einem Handelsblatt-Interview. Möglicherweise trage die Fernsehübertragung seines Auftritts im Untersuchungsausschuss am 25. April zu einer "Versachlichung und Entskandalisierung" der Debatte bei. "Ich gehe gelassen in den Ausschuss, gerade weil ich nicht um irgend etwas herumkurven muss", sagte Fischer. Er behaupte nicht, keine Fehler gemacht zu haben, habe aber nun ein klares Bild, wie die Ereignisse zu erklären und zu beurteilen seien. "Ich habe nichts zu verbergen." Link: »Das Interview











