Vor der NRW-Wahl: Kraft gibt sich unbeeindruckt von Saar-Ergebnis

Vor der NRW-Wahl: Kraft gibt sich unbeeindruckt von Saar-Ergebnis

, aktualisiert 28. März 2017, 12:53 Uhr
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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) setzt weiterhin auf den „Schulz-Effekt“ in ihrer Partei. Trotz der Wahlschlappe im Saarland blickt sie optimistisch in Richtung Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Quelle:Handelsblatt Online

Trotz der Verluste bei der Landtagswahl im Saarland sieht NRW-Ministerpräsidentin Kraft keinen Grund, warum sich die SPD verstecken sollte. Stattdessen schwört sie ihre Anhänger auf die anstehenden Wahlen in NRW ein.

DüsseldorfDie nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich unbeeindruckt von der Schlappe der SPD bei der saarländischen Landtagswahl gezeigt. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl im Mai am Dienstag in Düsseldorf. „Die Stimmung ist ausgezeichnet. Die Menschen kommen.“ Auch im Saarland habe ihre Partei seit Januar eine Aufwärtsentwicklung verzeichnet.

Knapp sieben Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen präsentierte Kraft als Spitzenkandidatin ihrer Partei die ersten drei Großflächenplakate. Darauf wirbt die NRW-SPD unter anderem mit den Slogans: „Niedrigste Arbeitslosigkeit seit 1993“ und „Spitze bei Investitionen in Kinder, Bildung und Familie“.

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NRW wählt am 14. Mai einen neuen Landtag. Kraft möchte ihre rot-grüne Koalition fortsetzen. Allerdings sind die Grünen in NRW von gut 11 Prozent bei der Landtagswahl 2012 auf nur noch sechs Prozent abgestürzt – das schlechteste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre. Über einen „Plan B“ in der Koalitionsfrage denke sie nicht nach, sagte Kraft. „Wir kämpfen für ein gutes Ergebnis und hoffen, dass es reicht.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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