Vorstoß: Grüne wollen Mini-Jobs auf 100 Euro begrenzen

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Vorstoß: Grüne wollen Mini-Jobs auf 100 Euro begrenzen

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Katrin Göring-Eckardt will Mini-Jobs auf 100 Euro Verdienst drücken.

Mehr Rentenansprüche, bessere Absicherung: Die Grünen wollen die Verdienstgrenze für Mini-Jobs von aktuell 450 Euro auf nur noch 100 Euro absenken.

Die Grünen haben eine Beschränkung von Mini-Jobs von jetzt 450 auf 100 Euro gefordert. „Alle Verdienste über 100 Euro im Monat sollen steuer- und abgabepflichtig werden, mit reduzierten Beiträgen für geringe Einkommen“, sagte die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, der „Rheinischen Post“. Als Ausnahme nannte sie nur den „haushaltsnahen Bereich“, für den die „unkomplizierte Anmeldung der Arbeitskraft erhalten“ bleiben solle.

Ost-West-Gefälle Wo die meisten Mini-Jobber wohnen

Bei der Häufigkeit von Minijobs gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle. In manchen Gegenden ist laut einer Studie jede dritte Stelle ein 400-Euro-Job.

Quelle: dpa

Zur Begründung sagte Göring-Eckardt: „Als wir die Mini-Jobs eingeführt haben, dachten wir, sie seien eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt. Diese Erwartung hat sich aber nicht erfüllt.“ Durch eine Reform könnte wieder mehr reguläre Beschäftigung entstehen. „Die Leute wären besser abgesichert und könnten wieder mehr Rentenansprüche aufbauen.“

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