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Kommentare zu: Steinbrück hat schon verloren

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19 Kommentare
  • 12.11.2012, 14:14 UhrNeutraler

    Skandalös ist nicht, dass Peer Steinreich für seine Vorträge viel Geld bekommen hat, sondern, dass er in den drei Jahren nach seinem Ministeramt 326 Vorträge gehalten hat und dabei noch stolz darauf ist, dass es 237 unentgeltliche waren.
    Wenn man mal davon ausgeht, dass er für die Vorbereitung jeder Rede, Anfahrt, Empfang, Vortrag und Abfahrt einen Arbeitstag benötigt hat, so war er unter Abzug der Feiertage ein ganzes Jahr in Sachen Nebentätigkeit unterwegs. Und dafür wurde er vom Steuerzahler als Abgeordneter bezahlt. Sollte er an verschiedenen Orten dieselbe Rede gehalten haben, hätte er wegen geringerer Vorbereitungszeit ein paar Tage mehr Zeit für die Ausübung seiner Mandate (Bundestag und Aufsichtsrat Thyssen-Krupp) gehabt. Dann hätte er aber wegen geringerer Mühe bei der Vorbereitung von den Veranstaltern anstandshalber weniger Honorar verlangen und Mengenrabatt gewähren müssen.
    Mich würde mal interessieren , wie viel Steuergelder Bundestag und Bundesregierung jährlich für die Erstellung externer Auftragsgutachten ausgeben. Wir können als Steuerzahler und damit als Arbeitgeber unserer Bundestagsabgeordneten eigentlich erwarten, dass die Abgeordneten aller Fraktionen weniger Zeit für bezahlte außerparlamentarische Tätigkeiten aufwenden und statt dessen Auftragsgutachten intern im Rahmen ihres Mandats erstellen. Peer Steinbrück wäre dazu sicherlich geistig in der Lage, moralisch eher nicht.
    Kann mir mal jemand erklären, wieso Herr Wulf wegen mutmaßlicher Vorteilnahme auf Kosten von Privatleuten, die vor seiner Zeit als Bundespräsident geschah, sein Amt aufgeben musste, Herr Steinbrück jedoch trotz eines vergleichbaren Vergehens (Vernachlässigung seines von Steuergeldern bezahlten Bundestagsmandats und Vorteilnahme auf unser Aller Kosten) in ein politisch noch bedeutsameres Amt gewählt werden soll?
    Wo bleibt da die Empörung der Presse? Hat sie sich etwa bei der Kampagne "Wulf" schon verausgabt?

  • 12.11.2012, 14:08 UhrHIMMELBERG

    SEIT GENERATIONEN HAT MEINE FAMILIE SPD GEWÄHLT.
    DANKE HERR STEINBRÜCK, DAS IST NUN VORBEI

  • 11.11.2012, 10:31 Uhrallesverloren

    25.000 € verdient ein Großteil der SPD-Klientel im Jahr. 25.000 € per Vortrag sind da offenkundig keine normale Entlohnung mehr, sondern dienen allen möglichen Zwecken, über die man nur spekulieren kann.

    Darüber hinaus ist die Höhe der Vortragsentlohnung auch die neue Penis-Länge. Grün-Kohl gegen Gas-Gerd, etc.

    Das eigentliche Problem ist aber, dass der Steuerzahler die Abgeordneten-Stütze für Steinbrück mit allen Schikanen bezahlen muss, während dieser sich für Parteiämter warm läuft und viel Geld verdient, welches ebenfalls vom Steuerzahler kommt (Sparkassen, Banken, etc.). Gleichzeitig schwänzt man den Unterricht (Plenarsaal). Vergleichbar dem Harz IV Empfänger, der nebenbei noch schwarz arbeitet.

    Also, wie nennt man ein solches Verhalten. Ego-Tripps, gesponsert durch den Steuerzahler. Die Wähler werden sich hier ein Urteil bilden müssen.

  • 10.11.2012, 11:17 UhrSteigenberger

    Vorsicht vor der Steinbrück-spd !
    Steinbrück hat bei Jauch vollmundig geäußert: natürlich müssen die
    Deutschen für die Eurorettun bezahlen u. als Drohkulisse die bekannten
    Schuldigen WW 1 u.II benannt, die nun schon über 65 Jahre zurückliegen.
    Auch Steinbrück ließ sich willfährig vor die Karre der Bankenrettungen
    ( in Deutschland während der gr.Koalition) spannen.

    Es wird bei einer spd-Regierung/-Regierungsbeteiligung wie bei der
    "Steinkohlerettung" vorgegangen werden in Bezug auf die Eurorettung !
    Seit den 50ger Jahren hatten Spd-Landes u. Bundesregierungen sich willfährig vor den Karren der Montanindustrie im Ruhrgebiet spannen lassen - natürlich auch via verdeckte Honorare für Vorträge, Aufsichts-
    ratsposten, Beraterverträge etc.
    Das Ende vom Lied es wurden über 1000 Milliarden volkswirtschaftlich
    sinnlos vertan, obwohl schon L. Erhard vor den Dauersubventionen für
    den wettbewerbsunfähigen Kohletiefabbau seit 1954 warnte. läuft die
    Dauersubventionierung erst 2018 aus - auf Druck der EU ! - denn Frau
    Kraft, die Hoffnungsträgerin der spd würde gerne weiter Steuermillliarden in das Fass ohne Boden schmeissen!
    -Trotz Überförderung ist das Kohleabbaugebiet = Ruhrgebiet immer noch
    die grösste strukturschwache Region im Westen mit bis zu 15% Arbeits-
    losigkeit zBsp. Gelsenkirchen u. Umgebung !

    Das ist das Wirtschaftsgebaren der spd, da ist einem das kleinere Übel
    Murksel wirklich lieber, die hält wenigstens noch etwas die Finger auf
    der Geldbörse, eine grosse Koalition wäre somit auch nicht wünschenswert

  • 09.11.2012, 16:18 UhrCarla

    Es ist nicht die SPD alleine betroffen, es handelt sich um Wahlkampf , um Schmutzhetzereien . Was, wenn andere Parteien alles offenlegen würden ?
    Dieses Thema wird Parteien wie CDU / besonders FDP noch sehr negativ in Bälde einholen .
    Traurig und trotzdem korrupt allemal .
    Wichtig , es sollte nicht bei dieser Streit-Chaos-Alternativlospolitik bleiben.
    Es geht um viel , die Zeiten sind sehr schwierig geworden. Krisen lassen sich nicht mit politischen Unsicherheiten, mit ständig wechselnden Meinungen (Frau Merkel) bewältigen. Es wurden viele Fehler gemacht.
    Deutschlands kommende Regierung braucht etwas mehr Beweglichkeit, mehr Entscheidungsfreude, mehr Sachkenntnis , wesentlich mehr aber an Verlässlichkeit - denn ein Vertrauen in diese zerrüttete Regierung ist leider nicht zu sehen.

  • 31.10.2012, 11:09 Uhrwulff

    Normalerweise dürfte kein typischer SPD-Sympathisant diesen Mann wählen.

    Aber da zu erwarten ist, daß die Einfalt weiterhin triumphiert, werden wir 2013 Kohls Mädchen als BK wieder vorfinden und zusammen mit dem honorarigen Steinbrück als Juniorpartner eine große Koalition bilden.

    Kohls Mädchen wird dem Honorar-Redner sofort einen Satz rote Ohren verpassen, sein Trennbanken-System eliminieren (was Steinbrück auch niemals ernsthaft vorgehabt hat) und ihn auffordern, während der Bundestagssitzungen da zu sitzen, wo ein Parlamentarier hingehört.

    Ab da hat diese unheilvolle Koalition dann 4 Jahre Zeit, programmgemäß ihre "Bürgen" zu enteignen.

    1. Inflation
    2. Gemeinsame EU-Schuldenhaftung
    3. Banken-Union mit europ.Einlagensicherung
    4. Tranfer-Union.
    5. Enteignung der Deutschen.
    6. 3.Währungsreform innerhalb 100 Jahren.

    Man glaubt nicht, daß das alles kommen wird?

    Man hat es ja auch nicht für möglich gehalten, daß die deutschen Deppen zweimal der Welt den Krieg erklärt haben!

  • 30.10.2012, 23:18 UhrOttavo

    Steinbrücks Verhalten ist absolut korrupt. Allerdings – wäre er Mitglied von Union oder FDP - würde man es als „wirtschaftskompetent“ bezeichnen.

  • 30.10.2012, 21:37 Uhr550000fuerMichlGlos

    Für Frau Schavan ausreichend, für Roland Tichy nicht.
    Der Autor dieses Artikels, Ferdinand Knauß, war (nur) 2011 Pressesprecher im Bundesministerium für Bildung und Forschung (Chefin die Religionswissenschaftlerin und Philosophiedoktorantin Anette Schavan). Daher erklärt sich seine Voreingenommenheit zu Steinbrücks Redehonoraren, die er in die Nähe korruptiver Geldleistungen zu zerren versucht. Knauß vergisst aber zu erwähnen, was es dann mit den viel häufigeren und in der Summe ungleich höheren Geldleistungen an vorwiegend Christunions- und FDP-Abgeordnete und mit Parteispenden auf sich hat. Nach seiner Denke handelt es sich dabei wohl ebenfalls um Bestechungsgelder. Oder was andeses wie judaische Silberlinge sollen die 550.000,-€ für den gelernten Müllermeister Michel Glos schon sein, die er seit 2009 als Nebeneinnahmen von vorwiegend Finanzunternehmungen erhält. Doch nur, damit der deren Interessen vertritt. Müllermeister Glos ist als Wirtschaftsminister kläglich gescheitert und mußte um seiner Entlassng zuvorzukommen, spektakulär mitten in der Legislaturperiode zurücktreten.
    Herr Ferdinand Knauß lassen sie bitte dieses Unionsgelobhudele. Orientieren sie sich besser an Roland Tichy und vielleicht Henning Krumrey!

  • 30.10.2012, 18:37 UhrZar

    Steinbrücks Vorträge sind doch keine 25.000 EUR wert, da braucht man kein "Fachmann" zu sein - Steinbrück ist eine vollkommen überbewertete Polit-Figur, die sich narzistisch in eigenen Dampfplaudereiergüssen suhlt. Steinbrück wurde aufgrund seiner augenscheinlichen "Schwäche" zum willfährigen Spielball von Unternehmen und damit ein korrumpierter Schwächling, der letztendlich seine niederen Bewegründe, dem Volk auch noch als sogenannte "Ehrlichkeit" verkaufen will. Steinbrücks Nachdeklaration seiner Neben-Einnahmen gleicht einer äußerst rafinierten Selbstanzeige, für die er nicht einmal Strafzinsen entrichten muß. Grundsätzlich haben Selbstanzeiger reinen Tisch gemacht, das ist löblich - aber es bleibt eben auch ein Geschmäckle übrig und das kann Kanzlerin, Frau Dr. Merkel nur erfreuen.

  • 30.10.2012, 18:12 UhrWahrheit29

    Was hat die Höhe des Honoras für einen Vortrag mit der Glaubwürdigkeit des Vortragenden zu tun? Es scheint, daß Steinbrück Ahnung von der Materie hat und extrem gefragt ist selbst von Fachleuten. Ich denke er ist der bessere Kanzler und wird eine klare Vorstellung haben wo es lang geht mit dem Euro und nicht einmal im Monat die Meinung und Richtung der Politik ändern ala Merkel. Sie hat keine eigene Meinung und auch keine Vorstellung wo es lang geht. Wir werden quasi im Blindflug regiert und ich hoffe es kommt kein großer Berg auf uns zu.

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