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Kommentare zu: Steinbrück hat schon verloren

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19 Kommentare
  • 30.10.2012, 13:18 UhrRoss

    "Und doch ist es nichts anderes als eine honorig verpackte Form von Korruption, denn kein Vortrag ist 25 000 Euro wert."

    Herr Knauß, der Vortrag ist genau das wert, was der Einladende bereit ist zu zahlen.
    Sie dürfen natürlich greinen und miauen, nur ändert das nichts an der Tatsache, dass Steinbrück in keiner Weise gegen geltendes Recht verstieß.
    Ich halte es für wichtig und richtig, wenn Parlamentarier neben der Abgeordnetentätigkeit noch woanders arbeiten gehen. Ein Reichstag voller Vollzeit-Politiker ist mir ein Graus.

    • 30.10.2012, 13:27 UhrMrBurns

      "Und doch ist es nichts anderes als eine honorig verpackte Form von Korruption, denn kein Vortrag ist 25 000 Euro wert."
      Und dieser Artikel ist kein 25 Cent wert...

    • 30.10.2012, 14:01 Uhrschmidtz

      herr ross, ich muß sie enttäuschen das parlament ist voller berufspolitker. herr steinbrück ist auch ein solcher. und nur als solcher wird er für seine vorträge gebucht.

      da hat der verfasser des artikels völlig recht. die vorträge dienen nur der kontaktpflege, dem beziehungsgeflecht.

      ein 0/8/15 volkswirt wie steinbrück wird eben nicht gebucht weil er bes. geistreiches erzählt, sondern weil er minster a.d. ist.

    • 30.10.2012, 14:44 UhrMcCash

      Und mir ist es ein Grauß. Poltiker mit hohen Gehältern und fürchterlich hohen Pensionen auszustatten, die sich letztlich von anderen bestechen lassen. Aber Steinbrück ist ja nur einer von vielen. Es muß also grundsätzlich aufgeräumt werden. Steinbrück soll als letzter seiner Art (gesetzlich korrumpiert) als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen. Immerhin hat er alles veröffentlicht. Die vielen anderen Korrumpies noch nicht!!!!

  • 30.10.2012, 14:13 UhrPolitikverdruss

    Ein sehr treffender Artikel! Und das man das in der SPD auch sehr kritisch sieht, macht Genosse Stegner deutlich:

    „Etwas kritisch bewertete Stegner die Gesamtsumme: "Es ist natürlich klar, dass auch die meisten Parteimitglieder eine solch hohe Summe immer skeptisch sehen werden." http://www.welt.de/politik/deutschland/article110346739/Steinbrueck-verdiente-1-25-Millionen-mit-Vortraegen.html

  • 30.10.2012, 14:24 UhrRedaktion

    @ Ross: Mit dieser Ökonomenbinse - eine Ware ist das wert, was der Käufer zu zahlen bereit ist - kann man jede Diskussion totschlagen. Ein Preis ist aber nicht dasselbe wie ein Wert.
    Und außerdem habe ich ja gar nicht behauptet, dass Steinbrück gegen Recht verstoßen hat. Ich habe mir kein juristisches Urteil angemaßt, sondern ein moralisches. Nicht mal das eigentlich. Denn meine These ist ja vor allem, dass ihm die SPD-Wähler das nicht verzeihen werden.
    Freundliche Grüße,
    Ferdinand Knauß

    • 30.10.2012, 15:20 UhrRoss

      Klar werter Herr Knauß, Ihr Privatmeinung sollen Sie äußern, ist ja ein freies Land. Ich persönlich finde es unangemessen, in dem von Ihnen geschrieben Stil darüber zu urteilen - oder, denn das tun Sie hier, genau darüber bescheid wissen zu wollen, wann, warum und wieso ein Unternehmen eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zu einem Vortrag einlädt und was eine angemessenen Bezahlung sein soll. Das geht Sie schlicht nichts an. Zumindest so lange nicht, wie sich die Dinge in einem gesetzlichen Rahmen bewegen.

      Nette Grüße zurück, M.Ross

    • 30.10.2012, 18:34 UhrCharly

      Lieber Herr Ross,

      wenn diese Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ein Politiker und sogar ein Kanzlerkandidat ist dann geht das die Öffentlich sogar sehr viel an.

      Nur die Reiter von der Kavallerie sehen das anders.

  • 30.10.2012, 18:01 UhrRealist

    Es ist doch lächerlich, die bis ins Detail völlig richtige Analyse des Autors abstreiten zu wollen. Es geht im beschriebenen Fall für die Firmen natürlich einzig und allein darum, sogenannte ‚Kontakte’ aufzubauen. Der Inhalt solcher Reden ist ohne Belang.

    Daß die dabei entstehenden Fahrtkosten innerhalb Deutschlands und die kostbare Zeit eines Genies sich dann auf 15.000 € belaufen, ist der dafür bezahlte Preis. Das ist selbstverständlich legal, aber vielleicht für einen Politiker sehr ungünstig.

    Denn was das Volk darüber denkt, entscheidet am Wahltag das Volk. Dabei entscheidet es nicht über rechtliche Fragen, sondern darüber, ob dieser oder jener glaubwürdiger ist.

    Darauf hat im Kern der Autor hingewiesen.

  • 30.10.2012, 18:12 UhrWahrheit29

    Was hat die Höhe des Honoras für einen Vortrag mit der Glaubwürdigkeit des Vortragenden zu tun? Es scheint, daß Steinbrück Ahnung von der Materie hat und extrem gefragt ist selbst von Fachleuten. Ich denke er ist der bessere Kanzler und wird eine klare Vorstellung haben wo es lang geht mit dem Euro und nicht einmal im Monat die Meinung und Richtung der Politik ändern ala Merkel. Sie hat keine eigene Meinung und auch keine Vorstellung wo es lang geht. Wir werden quasi im Blindflug regiert und ich hoffe es kommt kein großer Berg auf uns zu.

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