Machtwechsel in der FDP?
Viele Parteimitglieder geben ihm die Schuld: Dem Parteivorsitzenden Philipp Rösler. Seit Wochen schon wird darüber diskutiert, ob Rösler nach einem niedersächsischen Wahldebakel zurücktritt. Noch am Freitag vor der Wahl bezweifelte dies FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzender Rainer Brüderle. Allerdings fordert er, dass der kommende Parteitag vorgezogen wird – an dem auch die Wahl zum Parteivorsitzendem ansteht. Bisher ist der Parteitag für Mai 2013 geplant. Rainer Brüderle werden gute Chancen zugerechnet Rösler abzulösen.

Es ist an der Zeit sich zu verdrü(i)cken, wenn Möven dich Picken.
Den einen alles, den anderen nichts, trägt keinen Liberalismus in sich.

Selten war der Verrat einer Partei an ihren Wählern so eklatant und kraß wie von der FDP nach der letztn BTW - nichts, aber auch gar nichts von ihren Wahlversprechen wurde umgesetzt, ja, die FDP brachte sie noch nicht einmal zur Sprache. Alle Ideen wurden stillschweigend versenkt. Man jubelte über Ministerposten und den Rückkehr an die Macht.
Frank Schäffler hätte das Ruder für seine Haltung in Euro-Rettungs-Fragen vielleicht noch herumreißen können. Die Bürger sind nämlich nur halb so dumm wie die Politiker glauben. Und die Politiker verwechseln permanent die veröffentlichte Meinung mit der öffentlichen Meinung (siehe S21). Aber statt Schäffler für die einzig richtige Haltung und das Rückgrat, das er dabei zeigte, zu unterstützen, ja, ihm auf Knien zu danken, hat ihm die Partei alle nur erdenklich möglichen Steine vor die Füße gelegt.
Dafür haben sie die verdiente Quittung erhalten.

"Wenn du den Charakter einer Person kennen lernen willst,dann gib ihr Macht."
Nichts anderes ist bei der FDP geschehen.Und was da an Charakter zum Vorschein kam,hat die Sache ein für alle Mal geregelt.