Wahlkampf 2009: Wulff sieht in der Krise bessere Chancen für die CDU

Wahlkampf 2009: Wulff sieht in der Krise bessere Chancen für die CDU

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Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) spricht im WirtschaftsWoche-Interview über die bevorstehenden Bundestagswahlen.

Die Union ist die Partei, die "den Karren aus dem Dreck zieht", sagt Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff mit Blick auf den bevorstehenden Wahlen.

Der niedersächsische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Christian Wulff sieht durch die Wirtschaftskrise die Wahlaussichten für die Union steigen. Wulff sagte im Interview mit der WirtschaftsWoche eine solche Krise biete „für bürgerliche Kräfte die Chance, dass die Wähler nach Wirtschaftskompetenz und Solidität fragen“. Und bei diesen Themen seien „die bürgerlichen den anderen Parteien überlegen, auch weil es ein Bewusstsein dafür gibt, dass die Union die Partei ist, die den Karren aus dem Dreck zieht“. Wulff sprach sich für ein Bekenntnis zur Partnerschaft mit der FDP aus: „Unser natürlicher Partner ist die FDP, und es ist auch wichtig, in Zeiten der großen Koalition zu sagen, mit welchem Partner man die größten Gemeinsamkeiten hat“.

Die Kanzlerin im Mittelpunkt des Wahlkampfs

Die CDU müsse aber Angela Merkel in den Mittelpunkt ihrer Wahlkampfstrategie stellen: „Wir schneiden den Wahlkampf auf die Kanzlerin zu, um die herum es ein Team gibt, in dem eine Person und eine Botschaft im Mittelpunkt stehen.“ Allerdings lies Wulff offen, ob er in einem Kompetenzteam um die Bundeskanzlerin Angela Merkel eine zentrale Rolle spielen werde. Sein Platz sei „in Niedersachen“ und er werde für Merkel und eine bürgerliche Mehrheit kämpfen. Aber es sei „bei den vielen Wahlen im nächsten Jahr gar keine Zeit, über Positionen und Pöstchen zu diskutieren“.

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